„Kugel, Kugel unter der Hand – wo ist wohl der mystischste Ort im Frankenland?“

Wen interessieren sie nicht, jene dunklen und mystischen Orte – altüberliefert aus dem Mittelalter – an denen sich zu bestimmten Zeiten Hexen und andere fremdartige Gestalten treffen sollen ...

Auch unser hinterindien.de-Land Franken kann mit einem solchen aufwarten: dem Hexenhain, auch besser bekannt unter dem Namen DRUIDENHAIN bei Wohlmannsgesees. Von begeisterten Esotherikern wird er auch mit dem Titel „das Stonehenge Frankens“ gekrönt.

Allerdings kann es dem nicht so zart besaitetem Besucher mitunter schwer fallen, inmitten tanzender oder auch in Felsspalten mit Kerzen meditierender Esotheriker, die Sache noch mit dem nötigen Ernst zu betrachten. So berichtet unser hinterindien.de-Autor Heiko Hartmann von Gitarrenspielern, die wohl altkeltischem Liedgut nacheifern wollen, und einsamen Gestalten, die – ganz innig an Bäume auf sogenannten Heilssteinen – auf die Erleuchtung hoffen.

Aber im Ernst, welche Kraft bewegte die „Monolithen“ aus Kalk in eine beinahe liniengerade Ausrichtung? Waren es wirklich keltische Priester (Druiden)? Handelt es sich tatsächlich um einen Ort, mit Heilkraft spendenden Steinblöcken oder gar ein Observatorium aus vorgeschichtlicher Zeit? Sind Felsnahmen wie „Taufstein“, „Opferstein“ oder „Loch der Irminsäule“ wirklich bedeutungslose Erfindungen? Wissenschaftliche Erkundungen haben von alledem bis jetzt noch nichts nachweisen können. Aber an eine bloße Laune der Natur glaubt auch unser hinterindien.de-Autor nicht. „Die ganze Ausrichtung ist in meinen Augen einfach zu strukturiert. Auch die traditionelle Betrachtung in der Bevölkerung als Kultstätte muss irgend einen – wenn auch vielleicht nicht so alten – Kern haben.“, so Heiko Hartmann.

Wer mehr Informationen über den Druidenhain haben möchte, den verweisen wir mit diesem Link auf eine sehr informative Seite.

Wir können einen Besuch im Druidenhain auf jeden Fall wärmstens empfehlen und verleihen ihm hiermit unseren „Elefant des Monats“. Sie erreichen dieses einzigartige Kalk-Felsenlabyrinth (wahlweise von der A9 oder A73 kommend) über die B470 bis Muggendorf aus über die Einmündung nach Wohlmannsgesees. Dort angekommen fahren Sie einfach durch den Ort Wohlmannsgesees und halten sich links in Richtung Burggaillenreuth. Nach circa einem dreiviertel Kilometer ist linker Hand ein Parkplatz und rechts im anliegendem Waldstück befindet sich der Druidenhain.

Ein kleiner Tipp noch seitens des Autors: Meiden Sie Sonntage, denn wahre Mystik findet man wohl eher in der Stille und Einsamkeit.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß auf Ihrer Entdeckungsreise!