Jetzt bei KomootOft beginnt der Januar noch grün. Doch wer sich ab Mitte Januar auf Wanderschaft begibt, zu dem gesellen sich dann meistens Schnee und Eis als treue Gefährten. Und je höher man steigt, desto näher rücken einem die beiden „Gefährten“. Da drängt sich schnell die Frage auf, wieso sich HINTERINDIEN.DE für den Kältemonat ausgerechnet einen der höchsten Fichtelgebirgs-Gipfel ausgesucht hat ... Doch die 939 Meter hohe Kösseine ist geradezu prädestiniert, im Winter erklommen zu werden, denn während andernorts die Wege im kalten Weiß versinken, ist der Weg hoch zur Kösseine stets geräumt. Überhaupt wird der doppelspitzige „Ziegen-Berg“ (vom slawischen „Choezsin“ oder „Chozin“) schon seit dem 16. Jahrhundert wegen seiner weiten Aussicht gerühmt. Weitere Hintergrund-Infos zur Kösseine gibt es hier.

Um Hohenbrand – den Ausgangspunkt dieser Tour – zu erreichen, geben Sie in Ihr Navigationsgerät als Zieladresse „Hohenbrand 2A, 95697 Nagel“ ein. Von der Ortsmitte in Tröstau an der B 303 aus gelangen Sie auf einer breiten Landstraße in Richtung Nagel und Brand dorthin. Nach etwa 2 bis 3 Kilometern erreichen Sie den kleinen Ortsteil „Wurmloh“, von dem aus eine kleine nicht gestreute Straße nach Hohenbrand führt. Hohenbrand heißt die Ansammlung landwirtschaftlicher Höfe direkt am Fuße der Kösseine, hinter denen sich der Wanderparkplatz befindet, von dem aus die Tour startet. Alternativ dazu empfiehlt Ihnen HINTERINDIEN.DE Google-Maps. Wichtig: Klicken Sie hier direkt zu Google-Maps.

Am Ende des Parkplatzes, der für viele Fahrzeuge Platz bietet, führt dann direkt ein breiter Weg bergaufwärts. Der Weg steigt gleich kontinuierlich an – jedoch anfangs erst einmal flach. Sie überqueren mehrere Wege – immer in Laufrichtung: geradeaus. HINTERINDIEN.DE empfiehlt Ihnen, mit Ihren Kräften gut hauszuhalten, da die steilen Etappen noch vor Ihnen liegen.

Nach einer Weile teilt sich der Weg: Rechts führt der wie erwähnt stets geräumte und flache, aber von der Strecke her längere Weg nach oben. Diesen flacheren Weg empfiehlt HINTERINDIEN.DE für den Aufstieg, da man auf ihm nicht so steil, aber doch kontinuierlich nach oben kommt. Folgen Sie diesem breiten Weg einfach immer geradeaus. Er führt erst einmal am Südhang der Kösseine entlang, bevor er an der Südostseite dann sehr deutlich ansteigt.

Der breite Wegen gewinnt dort rasch immer mehr an Höhe. Und er wird jetzt kurviger. Durch die zunehmende Höhe sind die Bäume ringsum mit mehr Schnee bedeckt und es wird meist windiger, da die Kösseine ein frei stehender Berg ist, was sie als Aussichtspunkt so attraktiv macht. Vom Hauptweg aus folgen Sie dann bei den Kurven einfach dem abkürzenden Pfad nach oben (Wegweiser sind hier einige und vor allem deutlich sichtbar angebracht.) Dieser steilere Pfad kürzt den Weg nach oben etwas ab.

Nachdem Sie den „Kraftakt“ des direkten Aufstiegs überstanden haben, erreichen Sie den Kösseine-Sattel. Hier treffen Sie auf den breiten geräumten Fahrweg (der oben erwähnte flache Alternativ-Weg). Links sehen Sie die Hütte der Bergwacht. Hinter ihr befindet sich der naturbelassene Felsgipfel der „Kleinen Kösseine“. Rechts gelangen Sie zur „Großen Kösseine“, dem eigentlichen Gipfel mit einem einladenden Gasthaus und einem steinernen Aussichtsturm.

Die Treppe hoch zum Turm verlangt allerdings Ihre gesamte Aufmerksamkeit und Vorsicht. Durch den festgetretenen Schnee sind die Stufen meist sehr glatt. Das Festhalten am Geländer ist unbedingt erforderlich! Doch der letzte Aufstieg hoch zum Turm lohnt. Die Aussicht ist grandios. Vom Steinwald im Süden bis zum Kornberg ganz im Norden, sowie von Tschechien bis zum Fichtelgebirgs-Zentralmassiv im Westen ist alles gut zu sehen. Einige Eindrücke finden Sie - wie gewohnt im Bildteil dieser Tour.

Abwärts können Sie nun wahlweise auch den steilen Pfad hinuntersteigen, der – wenn Sie vom Turm wieder in Richtung Bergsattel herunter gehen – linker Hand (Richtung Parkplatz Hohenbrand) – nach links unten abzweigt. Er führt auf der Westseite des Bergsattels hinunter. Folgen Sie also diesem Pfad immer in Richtung Hohenbrand (Wegweiser beachten). Den an einer entscheidenden Stelle teilt er sich, nach rechts in Richtung Luisenburg und nach links – was Ihr Rückweg ist – nach Hohenbrand. Geben Sie aber Acht, dass Sie bei Schnee und Eis nirgendwo ausrutschen.

Parkplatz HohenbrandDer Pfad führt Sie kontinuierlich bergab. In einem weiten Rechtsbogen geht es hinunter. Erst überqueren Sie einen breiten Forstweg, der von der Luisenburg her kommt. Dann geht es geradeaus hinunter und Ihr Pfad/Weg mündet auf den Weg, den Sie am Beginn der Tour hochgelaufen sind. Nach einem weiteren Stück, bei dem es immer bergab geht, erreichen Sie mit diesem Weg direkt wieder den Wanderparkplatz Hohenbrand dem Ausgangspunkt der Kösseine-Wintertour.

Die Länge des hier beschriebenen Weges beträgt etwa 5 Kilometer, bei denen jedoch die anfängliche kräftige Steigung mit einberechnet werden sollte. Die von HINTERINDIEN.DE beschriebene Tour wird etwa 2 bis 2,5 Stunden dauern.

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rund um die Kösseine <<