Im Jahr 2005 als Dezember-Tour geplant und veröffentlicht, ist die Wandertour zur 678 Meter hohen Radspitze zu jeder Jahreszeit geeignet. Und aktuell im Jahr 2018 hat HINTERINDIEN.DE die Tour zur Radspitze vollständig aktualisiert – und bei einem Taumwetter neu ein-fotografiert.
Genießen Sie die neuen Bilder und selbstverständlich die Wandertour hoch auf diesen in der Tat herausragenden Berg am südwestlichen Rand des Frankenwaldes zwischen den Landkreisen Kulmbach und Kronach. Tolle Aussichten sind hier quasi garantiert.

Um den Startpunkt dieser Tour zu erreichen, geben Sie in Ihr Navigationsgerät dafür „Vogtsplatz, 96364 Marktrodach (Seibelsdorf)“ ein. Alternativ dazu empfiehlt Ihnen HINTERINDIEN.DE Google-Maps. Wichtig: Klicken Sie hier direkt zu Google-Maps. Gleich rechts oben – im Anschluss an den kleinen länglichen Platz – führt eine schmale Straße noch einen halben Kilometer hinaus hinter den Ort Seibelsdorf. Es geht durch umzäunte Wiesen und Felder und direkt auf die Frankenwaldkante samt Radspitze zu. Am Waldrand findet sich dann noch einmal ein weiterer Parkplatz für Wanderer (Bild).

Von der Wandertafel aus starten Sie nach links auf dem breiten Schotterweg (Bild), der am Waldrand entlang führt. Über die linke Schulter hinweg haben Sie dabei noch einmal einen schönen Blick hinüber auf den Ort Seibelsdorf mit seinem markant aufragenden Kirchturm.

Hier geht es erst einmal flach am Fuß des Berges entlang. Nach kurzer Zeit wird der Weg aber auch linker Hand von Hecken begleitet, durch die sich aber immer noch ab und an ein Blick hinaus öffnet. Der für Sie relevante Wegweiser trägt die Aufschrift „KC 65“ (Bild).

Nach einiger Zeit sind links am Wegrand wieder kaum Hecken. Die Wiesen öffnen sich noch einmal. Dann führt der Weg aber in den Wald hinein und macht dabei eine Kurve mit leichtem Anstieg (Bild). Am Waldrand sehen Sie hier noch einmal einen breiten Baum mit Sitzbank davor (siehe Bildteil), von wo sich ein schöner Blick auf die Wiesen bietet.

Folgen Sie im Wald dem mittleren, breiten Schotterweg mit dem „KC 65“-Wegweiser, der geradeaus mit leichtem Anstieg weiter führt. (Nach links und nach rechts führen hier Wege von Ihrem ab – einer davon sehr steil nach oben zur „Radspitzalm“. Lassen Sie diese aber außer Acht.)

Nach einer weiteren, kurzen Gehzeit merken Sie, dass es sich hier um eine große Doppelkurve handelt, die der Weg beschreibt – und während der er deutlich ansteigt. Danach wird er aber noch einmal flacher und führt mit leichterem Anstieg am Hang entlang (Bild). Aber: Es geht hier kontinuierlich bergan, weshalb Sie schon jetzt mit Ihren Kräften haushalten sollten.

Fast auf halber Höhe am Berg macht der Weg dann eine große Rechtskurve (Bild), der Sie folgen. Mitten in der Kurve kommt von links unten ein Weg, der auf Ihren mündet. Folgen Sie aber – wie schon beschrieben – Ihrem Weg mit der Rechtskurve weiter bergauf.

Nach der Kurve wird der Weg kurzfristig etwas flacher und nach nicht einmal 100 Metern gabelt sich der Weg (sogar in drei Wege, Bild). Wählen Sie den Weg ganz links, der nun wieder mit einer deutlicheren Steigung weiter nach oben führt, um weiter am Berg empor zu kommen.

Dieser Weg steigt anschließend auch kontinuierlich und deutlich bergan, womit Sie aber zügig weitere Höhenmeter überwinden. Aber erst ein deutliches Stück weiter oben sehen Sie an einem abgesägten Baumstumpf den Wegweiser mit der Aufschrift „KC 65“, der Ihnen wieder eine sicher Orientierung bietet.

Immer weiter geht es nach oben. Dabei beschreibt der Weg einen langen, weiten Linksbogen. Lassen Sie sich hier einfach ausreichend Zeit beim Wandern. Nach einer Weile dann erreichen Sie den Höhensattel, wo es geradeaus nicht mehr höher geht. Und just an dieser Stelle steht ein Wegweiser mit der Aufschrift „Radspitzweg“ (Bild), der auf einen Wanderpfad nach rechts in den Wald weist.

Biegen Sie hier also nach rechts ab. Dieser Pfad ist schmal und führt erst durch kleine Fichtenbestände (Bild) und dann über Stock und Stein doch noch einmal nach oben. Lassen Sie sich auch hier etwas Zeit, denn nach kurzer Zeit erreichen Sie eine Anhöhe, wo es dann wirklich nicht mehr höher hinauf geht.

Bei dieser „Anhöhe“ handelt es sich dann auch schon die eigentliche Radspitze. Oben erreichen Sie als erstes eine Wiese mit fantastischem Ausblick. Von hier aus starten im Sommer auch Drachenflieger in die Lüfte. Es gibt hier aber auch Sitz- und Liegebänke, auf denen Sie ausruhen können.

Genießen Sie den Ausblick tief hinunter ins Tal. So steil blickt man sonst in Franken fast nur in der Rhön vom Kreuzberg auf den Ort Sandberg hinab (mehr...). Und hier blicken Sie direkt hinunter auf den Ort Seibelsdorf am Fuß der Bergkante.

Hinter der Aussichtswiese geht es dann – dem dortigen Wegweiser folgend – nach rechts zum Aussichtsturm (Bild) auf der Ratspitze weiter. Es sind nur ca. 50 Meter bis hin zu dem Bauwerk, das so gut wie immer geöffnet hat.

Aber: Achten Sie bitte oben im Turm auf die schwere Falltür, die Sie bitte (mit viel Kraft) vorsichtig öffnen und beim Herabsteigen auch wieder vorsichtig und langsam schließen. Auf Dreiviertelhöhe hat er auch einen Balkon, auf den Sie hinaustreten können.

Besonders lohnt sich auf dem Radspitzturm aber schon der Blick von ganz oben aus, weil Sie hier am besten über die Baumwipfel auf der Ost-, der Süd- und der Westseite blicken können. Noch einmal bietet sich der fantastische Blick tief hinunter ins Tal vor der Bergkante, aber auch auf das Fichtelgebirge im Osten und die Fränkische Schweiz im Süden.

Weiter geht’s am Turm vorbei – also in gegenüberliegender Richtung, aus der Sie zum Turm hin gekommen sind. Dort folgt ein breiter, gemähter Weg einigen Wegweisern – auch „Ihrem“ „KC 65“er-Wegweiser – sanft bergab.

Dieser Weg mündet kurze Zeit später auf einen breiten Querweg (Bild), auf dem Sie nach links abbiegen. Hier weist ein Wegweiser nach links zum Ort Oberehesberg, den Sie aber während dieser HINTERINDIEN.DE-Tour nicht erreichen werden, da Sie vorher den Ort Mittelberg erreichen.

Kurz bevor Sie den nächsten Waldrand nach außen erreichen (Bild), gelangen Sie an eine Art Wegedreieck, das sich noch innerhalb des Waldes befindet. Hier weist ein Wegweiser nach rechts unten zur „Radspitzalm“, dem Sie auch nach rechts folgen.

Steil absteigend (geben Sie hier bei Schnee oder Eis acht, damit Sie nicht ausrutschen), geht es nach kurzer Zeit aus dem Wald hinaus. Sie sehen schon die Dächer der Häuser am oberen Ortsrand von Mittelberg. Steigen Sie außen weiter hinab. Hier gibt es Treppen aus Metall, denen Sie nach unten folgen können.

Erst kommen Sie dabei an einer Bergwachthütte vorbei, dann an der Gaststätte mit dem Namen „Radspitzalm“, die vorhin im Wald schon angeschrieben war. Folgen Sie – nach einer möglichen Einkehr – einfach der schmalen, geteerten Ortsstraße weiterhin bergab (Bild).

Am unteren Ortsrand folgen Sie dieser (noch) geteerten Straße dann wieder aus dem kleinen, am Hang liegenden Ort hinaus. Es geht jetzt kontinuierlich bergab. Hierbei handelt es sich um den Fahrweg, der von Seibelsdorf herauf führt und später wieder geschottert sein wird. Es gibt hier auch einen kürzeren Steilweg hinunter, der nach rechts abbiegt. HINTERINDIEN.DE empfiehlt Ihnen aber den Fahrweg, der flacher und in Kurven durch den Wald hinunter führt.

An einer Kreuzung (Bild) endet dann auch die kurze, geteerte Etappe auch schon wieder. Gehen Sie dort geradeaus im leichten Bogen weiter auf dem breiten Weg, der sich jetzt zum breiten Schotterweg gewandelt hat und anschließend gleich weiter bergab führt.

Es folgt eine weitere Etappe, bei der der Weg noch flach am Hang entlang führt. Erst nach einer deutlichen Rechtskurve fällt er dann doch deutlicher bergab. Ab und an öffnet sich noch einmal ein kurzer Blick auf die Radspitze hinüber oder hinab ins Tal.

Es folgen weitere, weit gezogene Kurven, mit denen sich der Weg immer noch am Hang entlang windet. Noch liegt das Tal rechter Hand von Ihnen. Aber wiederum auf halber Höhe biegt hier nun eine Spitzkehre (Bild), also eine starke Kurve, nach rechts ab. Schon in ihr geht es jetzt wieder mit stärkerem Gefälle nach unten. (Der Weg, der von links aus in die Spitzkehre mündet, können Sie außer Acht lassen.)

Nach der Spitzkehre folgt an einem Baum (Bild) noch mal ein Wegweiser mit den Kennzeichen „KC 63“ und einer blauen Nummer „59“. Folgen Sie einfach diesem breiten Schotterweg weiter in seinen immer wieder folgenden Kurven weiter bergab.

Und ganz unten angekommen, beschreibt der Weg noch einmal eine starke Linkskurve, führt dann aus dem Wald hinaus. Dort gelangen Sie im Handumdrehen wieder an den Start- und Zielpunkt dieser HINTERINDIEN.DE-Tour am Wanderparkplatz (mit Tafel und Sitzgruppe).

Die Länge des hier beschriebenen Weges beträgt etwa 5,5 Kilometer und hat während der ersten Hälfte eine stetige und kräftige Steigung. Die von HINTERINDIEN.DE beschriebene Tour wird etwa 2 Stunden dauern.

Der HINTERINDIEN.DE-Service: Drucken Sie die Ausdruck-Version dieses Monatsthemas als Wanderführer aus.

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