Als "Frankens gemütliche Ecke" ist das Land um den Aischgrund bereits bekannt. HINTERINDIEN.DE legt noch eins drauf: Das "Land der 1000 Teiche" ist wahrlich eine Reise wert! Hier ist der Karpfen das Wappentier einer ganzen Region. Und selbstverständlich führen die vielen ruhigen Wanderwege immer wieder an großen und kleinen Karpfenteichen vorbei. Wer danach gerne Fisch isst, erlebt ein (mittel-)fränkisches Paradies.

Um den Startpunkt der Oktober-Tour 2006 zu erreichen, empfiehlt Ihnen HINTERINDIEN.DE den Routenplaner www.map24.de. Klicken Sie einfach hier direkt zu map24. Dieses kleine mittelfränkische Dorf hat in der Ortsmitte einen Gasthof Namens "Hammerschmiede". In dessen Nähe finden sich ausreichend Parkplätze, wo Sie Ihren Wagen abstellen können.

StartplatzDie Wanderung beginnt am hinteren Ende des Parkplatzes - gegenüber der Eingangstür zur "Hammerschmiede". Dort haben Sie einen Blick auf den großen Dorfweiher hinter den Gebäuden. Die Tour startet allerdings ein Stückchen weiter hinten, wo die Ortsstraße eine Kurve macht. Dort sehen Sie eine Bank und an einem alten Baum einige Wegweiser, die nach rechts von der Hauptstraße weg ortsauswärts weisen. Es geht ein klein wenig bergauf. Von nun an folgen Sie dieser Richtung und dem Wegsymbol mit einem gelben Querbalken () auf weißem Grund.

Teich in der Nähe vom WegDer Weg führt Sie also von Hecken flankiert aus dem Ort hinaus, und das immer geradeaus. Rechts unten wird der Weg dabei stetig von den sogenannten Reisichbach-Teichen "begleitet". Er führt als Hohlweg durch dichte Laubhecken, die jetzt im Oktober allerdings so richtig bunt zur Geltung kommen. Von links stößt dann ein breiterer Fahrweg hinzu. Gehen Sie jedoch leicht rechts geradeaus weiter. Der Gelb-Querbalkenweg () zeigt Ihnen immer die richtige Route. Rechts unten zieht sich eine scheinbar endlose Kette von Teichen bzw. Weihern entlang. Rechts oben liegen Wiesen und Felder vorm Waldrand. Hin und wieder öffnet sich ein etwas weiterer Blick. So geht es immer geradeaus weiter.

Die Wehrkirche von KästelNach etwa 1,5 Kilometern öffnet sich der Wald und Sie sehen den Ort Kästel mit seiner markanten alten Wehrkirche. Gehen Sie immer geradeaus auf den Ort zu. Bei den ersten Häusern angekommen, halten Sie sich einfach rechts und gehen in die Ortsmitte bis zur Kirche. An der Kirche treffen Sie auf eine nach links bergabwärts führende Straße, auf der Sie später dann nach links unten abbiegen. Vorher lohnt sich allerdings ein Blick in die alte Wehrkirche. Sie ist nicht riesengroß, hat aber dennoch mehrere Emporen. Kunstgeschichtlich bedeutsam sind die bei einer Renovierung wieder freigelegten alten Fresken im Altarraum.

KarpfenteicheNach Besichtigung der Kirche folgen Sie dem Gelb-Querbalken-Weg dort bergab (). Er führt aus dem Ort hinaus und macht dort eine große Linkskurve in Richtung Birnbaum. Rechter Hand liegen bereits die nächsten großen Karpfenteiche. Nach dem großen Weiher biegt ein befestigter Feldweg nach rechts ein. Folgen Sie ihm und dem gewohnten Symbol (). Gleich am Anfang stoßen Sie zudem auf eine Gabelung: Hier geht es rechts weiter - also wieder im Tal an den Weihern entlang. Diesmal geht der Weg aber direkt an ihnen entlang, ohne Bäume dazwischen. Nach einer Weile geht es - nachdem der Weg durch Felder und Wiesen führte - auf einen neuen Waldrand zu und dann in den Wald hinein.

Im Wald wird der Weg wieder naturbelassener und ist nicht mehr geschottert. Nun geht es leicht bergauf. Auch hier ist der Gelb-Querbalken-Wegweiser immer gut sichtbar angebracht. Nach einer sanften Steigung und einer leichten Linkskurve von den Weihern weg, geht es an einer Gabelung nach rechts weiter. Auf einem Pfad geht es jetzt ein Stück entlang, und dann geradeaus wieder aus dem lichten Wald hinaus. Außen treffen Sie - wie sollte es hier anders sein - wieder auf kleine Karpfenteiche. Geradeaus geht es am Waldrand weiter. Vorne sehen Sie eine kleine Landstraße - auf diese hält der Weg direkt zu.

Die Kirche von RezelsdorfNach einer Weile des Entlanggehens am Waldrand und anschließend an einer langen Hecke, trifft der jetzt wieder breite und geschotterte Weg auf die kleine Landstraße. Auf ihr biegen Sie rechts ab und sehen schon mit dem spitzen Kirchturm von Rezelsdorf das nächste Etappenziel dieser Tour. HINTERINDIEN.DE empfiehlt, auf Landstraßen generell links zu gehen, da Sie dann den Gegenverkehr immer gut im Sichtfeld haben.

Weite EbeneIn Rezelsdorf gehen Sie in die Ortsmitte bis kurz vor die Kirche. Kurz davor biegt eine Straße "Am Brunnenhof" nach links oben ab. Folgen Sie dieser Straße. Sie führt an schönen alten Häusern (siehe Bildteil) vorbei und wieder aus dem Ort hinaus. An einer Straßengabelung zeigt der Gelb-Querbalken-Wegweiser () erneut nach links. Nun wandern Sie hinaus auf eine weite gerade Fläche. Rechts stehen einige Streuobstbäume am Rande einer großen Pferdekoppel. Sicherlich wird es keine Einwände geben, wenn Sie sich einen Apfel gönnen. Der breite, geschotterte Weg führt Sie geradeaus in Richtung Waldrand und in einen Wald hinein.

Jetzt folgt wieder eine Wald-Etappe. Aber auch dieser Wald lässt wieder viel Licht herein, sodass es sich hier angenehm wandern lässt. Leicht kurvig geht es ein weites Stück geradeaus und über eine Kreuzung geradeaus hinweg. Von rechts stößt übrigens auf dieser Kreuzung ein Weg mit blauem Punkt auf Ihren Gelb-Querbalken-Weg. Er gesellt sich zu Ihrem bisherigen Weg-Symbol (). Und von jetzt an wird ER das neue Wegsymbol an das Sie sich fortan halten: also ein blauer Punkt auf weißem Grund ().

Lichter WaldDer Blaupunkt-Weg wird noch ein Stückchen vom Gelb-Querbalken-Weg begleitet. Doch nach einer Weile führt der Weg geradeaus wieder aus dem Wald hinaus. Und außen an der Ecke trennen sich die beiden Wege: Folgen Sie dort dem Blaupunkt-Weg () nach links. 100 Meter geht er außen am Waldrand entlang, dann führt er wieder in einen weiteren Wald hinein. Dieser neue Weg ist stellenweise deutlich von Gras überwuchert. Sie können aber an diesen Stellen dann seitlich davon entlang gehen. Lesen Sie bitte hierzu unseren Tipp zum Thema Zecken. Nach einer Weile treffen Sie dann auf eine natürliche Wege-Kreuzung. Auch hier ist der Blaupunkt-Wegweiser gut sichtbar angebracht: Er biegt rechts ab. Nach einem kurzen Stück bergab treffen Sie bereits auf den nächsten blauen Punkt, woran Sie erkennen können, dass Sie richtig gehen.

Der Weg wird wieder zum Pfad und macht eine leichte Kurve, die von gut sichtbaren blauen Punkten begleitet wird. Gehen Sie immer geradeaus weiter - mit leichtem Gefälle - bergab. In diesem Stück Kiefernwald gibt es übrigens viele Pilze. Allerdings sollten Sie sich mit Pilzen gut auskennen, wenn Sie sie sammeln möchten. Weiter unten knickt der Weg noch einmal links ab. Geben Sie bitte immer genau auf den Blaupunkt-Wegweiser () acht und folgend Sie ihm, bis der Weg den Wald wieder verlässt.

TraishöchstädtAußen erreichen Sie erneut mehrere Karpfenteiche und freie Wiesen und Felder. Sie haben nun den Rand des Aischgrundes erreicht. Stellenweise bietet sich jetzt schon ein relativ weiter Blick nach Südwesten in Richtung Neustadt an der Aisch an. Außerdem begegnen Sie hier vielen "Grauen Gesellen", den Fischreihern. Für sie ist diese Landschaft ein Paradies. Für die Karpfenzüchter sind die Fischreier allerdings oft die Hölle. Beide haben jedoch ihren berechtigten Platz.

An verschiedenen Bäumen angebracht, finden Sie immer wieder die Blaupunkt-Wegweiser, die Ihnen den Weg in Richtung des Dorfes Traishöchstädt weisen. Kurz vor dem Ort erreichen Sie einen breiten Schotterweg, biegen auf ihm nach rechts ab und folgen ihm in den Ort hinein. Dort geht es leicht links weiter und dann bis hoch an die Ortsstraße. Auf ihr biegt der Weg erneut nach links (Blaupunkt beachten) ab. Ein Stück weiter führt diese Straße auf eine Kreuzung: Biegen Sie dort nach links in Richtung Dachsbach wieder aus dem Dorf Traishöchstädt hinaus.

Blick ins WeiteNach nur 300 Metern außerhalb des Ortes biegen Sie auf den ersten geteerten Feldweg nach links ein. An der Rückseite eines Vorfahrt-Schildes sehen Sie wieder einen blauen Punkt. Er ist der letzte auf dieser Tour. Ignorieren Sie den Querpfeil darunter und folgen Sie von nun an aufmerksam der HINTERINDIEN.DE-Wegbeschreibung: Vorerst sehen Sie auf einem hölzernen Wegweiser ein Fuchs-Symbol auf gelben Grund (). Der geteerte Feldweg führt - an einem neuerlichen Fischteich vorbei - zwischen vielen Feldern entlang und beschreibt dann eine weite Rechtskurve. Zur Orientierung: Es geht unter einer Stromleitungs-Trasse hindurch. Eine Weile nach der weiten Rechtskurve wird der geteerte Weg zum Schotterweg und führt weiter in Richtung des Weilers Göttelbrunn. Kurz vorher treffen Sie auf eine kleine Teerstraße, die nun direkt nach links in Richtung Göttelbrunn führt.

UferlandschaftKurz vor dem grünen Ortsschild weist allerdings ein hölzerner Wegweiser nach rechts auf einen Schotterweg in Richtung Linden. Das ist das nächste Etappenziel dieser Tour und schon der letzte Ort vor Birnbaum. Der Schotterweg führt in einer Linkskurve um Göttelbrunn herum, das von einem großen Weiher flankiert wird. In einer Doppelkurve geht der Weg anschließend wieder in Richtung Waldrand. Direkt an der Ecke des Waldes biegen Sie scharf nach rechts ab. Von hier an gilt ein neues Weg-Symbol: ein gelber Punkt auf weißem Grund ().

Der Weg führt nun also am Waldrand entlang (links der Wald; rechts die Felder), bis der Gelb-Punkt-Weg an der nächsten Wald-Ecke dann mit einem Pfeil nach links weist. Von dort aus steigt der Weg ganz minimal an. Sie erreichen kurz darauf eine kleine natürliche Verkehrsinsel, an der der Gelbe-Punkt geradeaus weiter zum Ort Linden weist, den Sie bereits einen knappen Kilometer entfernt sehen können. Der Blick über die rechte Schulter lässt Sie hier übrigens weit nach Westen in das schöne Aischgrund-Tal schauen. Und gleich am Ortseingang von Linden finden Sie rechts einen großen Biergarten, der zum Verweilen einlädt. Durch diesen Biergarten geht es aber auf alle Fälle hindurch, um auf der kleinen Teerstraße von Linden aus weiter zu kommen.

Die Teiche unterhalb von LindenDiese Teerstraße wird nach einer Weile wieder zum Schotterweg und links unten in der Talsenke sehen Sie wieder eine Kette von Karpfenteichen. Nach einer Weile biegt Ihr Weg nach links ab, um zwischen den Teichen hindurch zu führen. Hier treffen Sie wieder auf den gelben Punkt (). Auf der anderen Seite der Teiche biegen Sie dann wieder nach rechts ab und wandern weiter im Teichgrund entlang. Jetzt dauert es nicht mehr sehr lange, bis der Weg wieder zur kleinen Teerstraße wird. Und nicht viel später erreichen Sie nach einer weiten Linkskurve die Ortsverbindungsstraße, an deren linker Seite Sie - nach links - wieder in die Ortsmitte von Birnbaum gelangen. Beim Weg in den Ort hinein kommen Sie am Schloss von Birnbaum vorbei, das allerdings in Privatbesitz ist und recht versteckt liegt. Im HINTERINDIEN.DE-Bildteil finden Sie dennoch ein Bild davon. Mitten im Ort treffen Sie wieder auf den Parkplatz bei der "Hammerschmiede", den Start- und Zielpunkt dieser Tour.

Die Länge des hier beschriebenen Weges beträgt fast 12,5 Kilometer. Wichtig sind bei dieser Tour wieder feste hohe Schuhe wegen der möglichen Zeckengefahr. Die von HINTERINDIEN.DE beschriebene Tour wird etwa 4 Stunden dauern.

Der HINTERINDIEN.DE-Service: Drucken Sie die Ausdruck-Version dieses Monatsthemas als Wanderführer aus.

>> Unser Bildteil zeigt Ihnen Impressionen
rund von der "1000-Teiche-Tour" <<