Im goldenen Oktober wartet HINTERINDIEN.DE mit einem "kleinen Paradies" auf. Doch keine Untertreibungen! Denn so wie Neuschwanstein für Bayern könnten der Gügel und die Giechburg die eigentlichen Wahrzeichen Frankens werden!

Um den Startpunkt dieser Tour zu erreichen, empfiehlt HINTERINDIEN.DE den Routenplaner www.map24.de. Geben Sie als Zieladresse "Hans-Wölfel-Straße, 96110 Scheßlitz (Ludwag)" ein. Diese Straße liegt direkt am Dorfplatz des Ortes Ludwag. Hier startet die HINTERINDIEN.DE-Oktober-Tour 2005.

Vom Dorfplatz aus folgen Sie an der Hauptstraße erst einmal dem (Straßen-) Wegweiser nach Heiligenstadt. Es geht um eine Kurve, dann teilt sich die Straße: rechts führt die Straße in Richtung Heiligenstadt. Gehen Sie hier jedoch nach links in Richtung Königsfeld und Poxdorf. Kurz nachdem Sie Ludwag auf dieser kleinen Straße (vor dem Ortsschild) verlassen haben, biegen Sie nach rechts auf einen gepflasterten Feldweg ein. Hier folgen Sie dem Weg mit dem roten Kreuz auf weißem Grund (). Hier draußen - außerhalb des Ortes - sehen Sie nun beim Blick über die linke Schulter den Ochsenkopf (1024 m) und den Schneeberg (1051 m) im Fichtelgebirge. Die beiden "fränkischen Tausender" sind von Ludwag aus etwa 60 bis 70 Kilometer entfernt.

Nach einer Weile - nachdem Sie an den landwirtschaftlichen Maschinenhallen vorbei gegangen sind - biegt der Weg mit dem roten Kreuz nach rechts ab. Der Wegweiser () ist an einem Pfahl, der einen kleinen Baum stützt, angebracht. Jetzt geht es auf einem geschotterten Weg weiter. Aber nur 50 Meter, denn hier biegen Sie nach links ab. Auch hier ist ein Wegweiser an einem kleinen Bäumchen vorhanden. Der Weg steigt ganz flach an - er führt an einem Waldrand entlang - bis er dann geradeaus in den Wald hinein führt. Und nach einem ganz kleinen Stück im Wald treffen Sie schon auf eine geteerte Kreuzung. Der Weg mit dem roten Kreuz würde hier zwar weiter geradeausführen, aber Sie biegen an dieser Stelle nach rechts - in Richtung der kleinen Kapelle, die von der Kreuzung aus schon sichtbar ist.

Nachdem Sie an der kleinen Kapelle vorbei gegangen sind, verlässt der Weg kurz darauf den Wald und führt an eine kleine Ortsverbindungsstraße. (Rechter Hand haben Sie noch einmal einen Blick auf das Dörfchen Ludwag mit seinem markanten Kirchturm.) Bereits auf der Ihnen zugewandten Seite der Verkehrsschilder an der Straße begegnet Ihnen nun ein neues Wegsymbol (), dem Sie vorerst folgen - es handelt sich um ein Hufeisen. Auf der kleinen Straße geht es dann nur etwa 50 Meter nach rechts. Dann biegen Sie nach links auf den nächsten Flurweg ein. (Auch hier ist das Hufeisen-Symbol vorhanden.)

Nachdem Sie die Straße wieder verlassen haben, führt der Flurweg wieder in einen Wald hinein. Im Wald stößt - von links kommend - der Main-Donau-Wanderweg hinzu. Sie gehen aber bitte geradeaus über die Forst-Schranke "hinweg" weiter. Und ab jetzt geht es langsam bergab auf die markante Gügelkirche zu. Der Berg wird schmäler, Ihr Weg fällt mit der Zeit weiter bergab. (Auch der "Frankenweg" mündet von links auf diesen Weg.) Folgen Sie an der nächsten Drei-Wege-Kreuzung auch wieder dem "Hufeisen-Weg" () geradeaus (leicht nach links). Das letzte Stück geht es nun steiler hinunter - bis Sie auf eine geteerte Straßenkreuzung treffen. Wählen Sie die Straße geradeaus, die die letzten 100 Meter direkt hoch zur Gügelkirche (auf 510 Metern Höhe) führt. Schöne Bilder vom Gügel sehen Sie - wie gewohnt im HINTERINDIEN.DE-Bildteil. Interessante Infos zum Gügel gibt es hier.

Vom Gügel zur Giechburg gelangen Sie über ein "richtiges kleines Paradies". Vorne - ein Stück unterhalb des Gügel-Gasthofs - führt ein Wegweiser scharf rechts in den Wald hinein und (auf dem breiten Weg) am Hang entlang in Richtung Giechburg. Es geht im Bogen am Berg wieder ein Stück hinunter (halten sie sich dabei leicht rechts), bis sie auf eine Wiese kommen. Dort rückt die Giechburg dann gleich in Sichtweite. Laufen Sie den Wiesenweg - an Kuh- und Schafherden vorbei - bis hinüber und dann hoch zur Giechburg. Dieser etwa einen halben Kilometer lange Weg zwischen Gügel und Giechburg ist eine der schönsten Wegstrecken ganz Frankens - eben ein richtiges "kleines Paradies".

Die Giechburg (auf 530 Metern Höhe) ragt mit ihren lichten Fenstern und ihrem breiten Bergfried weithin sichtbar über das Maintal rund um Bamberg. Bei gutem Wetter ist sie sogar vom Staffelberg aus zu sehen. Interessante Infos zur Giechburg gibt es hier.

Bergabwärts gehen Sie von der Giechburg aus direkt am Gehweg auf der kleinen Straße, die vom Burgberg hinunter nach Zeckendorf führt. Der Name "Zeckendorf" führt tatsächlich darauf zurück, dass es in diesem Gebiet eine erhöhte Anzahl der kleinen Insekten gibt. Mehr Infos zu den Zecken gibt es beim HINTERINDIEN.DE-Tipp. Nur unweit nach den beiden großen Parkplätzen unterhalb der Burg führt eine kleine Straße nach rechts direkt nach Zeckendorf. Sie sehen schon nach 100 Metern das Ortsschild.

Am Ortsrand treffen Sie auf eine Querstraße, auf der Sie nach rechts gehen. Nach weiteren 100 Metern führt die "Sterngarten"-Straße nach links auf die Hauptstraße in den Ort hinunter. Auf der Hauptstraße angekommen, gehen Sie wiederum nach rechts durch den schönen Ort mit teils gut erhaltenen Fachwerkhäusern, bis Sie das Ortsschild erreichen und den Ort in Richtung Ludwag wieder verlassen. Doch halt: Gleich nach dem Ortsschild führt ein gepflasterter Flurweg nach links am Hang hoch. Hier bietet sich noch einmal ein netter Blick auf Zeckendorf und das Tal. Nach einer Weile teilt sich der gepflasterte Weg - gehen Sie hier wiederum nach rechts den Berg hoch.

Ab jetzt kommt noch mal eine ganz steile Etappe, denn nun führt der Weg wieder auf das Jura-Plateau hinauf. Folgen Sie von nun an dem Weg mit dem roten Querbalken auf weißem Grund (). Oben am Wald angekommen, wandern Sie den mittleren - leider auch den steilsten - Weg bergaufwärts. Jetzt heißt es durchhalten! Folgen Sie weiterhin dem Weg mit dem roten Querbalken. Langsam wird es oben etwas flacher und der Weg trifft auf einen Querweg, auf dem die roten Balken in beide Richtungen weisen. Gehen Sie auf dem Querweg nach links. Es geht etwa 50 bis 100 Meter um eine weite Kurve herum, bis ein Pfad wiederum nach rechts oben abbiegt. Das ist nun die letzte große Steigung, die es zu überwinden gilt.

Oben angekommen, geht es auf einem schönen Wanderpfad an der rechten Kante des Bergplateaus entlang. Als "Belohnung" gelangen Sie nach einer Weile an einen schönen Aussichtspunkt mit Ruhebank, von dem sich ein wunderbarer Blick hinüber auf den Gügel (links), die Giechburg (rechts) und mittendrin auf das weit dahinter liegende Bamberg bietet. Nach dem Aussichtspunkt führt der Weg (ohne Markierung) am linken Rand einer schmalen Wiese nach links oben hinauf zu einem Kruzifix-Standbild. Dort biegen Sie dann rechts ab und folgen dem Weg über die höchste Kante des Bergkamms entlang. Hier sind als Wegmarkierungen (noch) nur weiße Flecken. Jetzt haben Sie alle Steigungen hinter sich gebracht.

Während Sie der Weg auf dem Bergkamm langsam in Richtung Ludwag führt, öffnen sich immer größere Waldlichtungen. Nach etwa einem dreiviertel Kilometer kreuzt der Rotbalken-Weg (von rechts unten kommend nach links oben weiter führend) Ihren Weg. Bleiben Sie jedoch auf Ihrem Weg und gehen Sie geradeaus. Ganz leicht fällt der Weg ein bisschen bergab. Plötzlich mündet Ihr Weg auf einen breiten Schotterweg. Rechts unten liegen einige Steinbrüche. Biegen Sie nach links oben ab. Der Weg steigt sanft noch einmal ein bisschen an bis Sie oben auf eine Kreuzung treffen. (Zur Orientierung: gegenüber sehen Sie erneut eine Schranke.) Biegen Sie hier nach rechts ab. Jetzt geht es auf diesem Weg die letzten beiden Kilometer in einem leichten Bogen direkt zurück nach Ludwag, dem Startpunkt dieser Tour. Im Ort gehen Sie geradeaus ortseinwärts bis zum Dorfplatz, wo Sie anfangs Ihren Wagen geparkt haben.

Die Länge des hier beschriebenen Weges beträgt knapp über 9 Kilometer. Die von HINTERINDIEN.DE beschriebene Tour wird etwa 3 bis 3 1/2 Stunden dauern.

Der HINTERINDIEN.DE-Service: Drucken Sie die Ausdruck-Version dieses Monatsthemas als Wanderführer aus.

>> Unser Bildteil zeigt Ihnen Impressionen
rund um Gügel und Giechburg" <<