Erklärung der Hinweise Sie thront auf einem herausragenden Punkt der Frankenalb und man kann sie fast schon als das "Fränkische Neuschwanstein" bezeichnen: Die Felsburg Hohenstein wurde bei HINTERINDIEN.DE erstmals im Mai 2004 im Rahmen eines Rundweges präsentiert. Aktuell im August 2014 wird diese Tour zum HINTERINDIEN.DE-Klassiker erhoben. Es lohnt sich auch an heißen Tagen, dort hinauf zu steigen. Ein sagenhafter Rundblick, von historischem Gemäuer aus, belohnt Sie für Ihre Mühen. Sie können von Hohenstein aus bis hinunter nach Nürnberg schauen; der dortige Fernsehturm ist klar erkennbar. Genießen Sie dieses ideale Wanderziel im Urlaubs- und Ferienmonat August.

AlgersdorfStartpunkt ist der kleine Ort Algersdorf, der zur Gemeinde Kirchensitten-bach gehört. Geben Sie in Ihr Navigationsgerät erst "Algersdorf, 91241 Kirchensittenbach" ein. Alternativ dazu empfiehlt Ihnen HINTERINDIEN.DE Google-Maps. Wichtig: Klicken Sie hier direkt zu Google-Maps. Stellen Sie Ihren Wagen bitte so ab, dass er niemanden behindert, denn extra ausgewiesene Parkplätze gibt es hier nicht. Als Parkmöglichkeit bietet sich die kleine Algersdorfer Ortsstraße an.

Brücke über den SittenbachVon hier aus überschreiten Sie die geteerte Brücke (Bild) über den Sittenbach in Richtung des nächsten Ortes Entmersberg, der auch mit einem kleinen gelben Straßenschild ausgeschildert ist. Dieser Wanderweg hat das Symbol Nr. . Etwa zwei Kilometer lang steigt dieser geteerte Ortsverbindungsweg immer leicht an. Es geht abwechselnd durch Waldstücke und Lichtungen mit grünen Wiesen.

Weg biegt abDas kleine Dorf Entmersberg liegt oben auf einem freien Plateau mit weiten Wiesen und Feldern. In der Ortsmitte von Entmersberg biegen Sie dann nach rechts ab in Richtung Schlossberg. Aber nur etwa 100 Meter nach dem Ortsausgang biegt ein Feldweg (Bild) nach rechts ab (Symbol: blaues Kreuz auf weißem Grund , aber auch ).

Feldweg an der HeckeEr führt von einer Hecke flankiert an vielen Streuobstbäumen vorbei. Diesem Weg folgen Sie im Prinzip nun immer geradeaus, bis er nach einiger Zeit als Wanderpfad weiter in den Wald führt. Der "Blaukreuz" (Wegweiser Blaukreuz) -Wegweiser zeigt Ihnen immer die Richtung.

Weg am BachDer Pfad führt immer weiter in den Wald hinein und dort noch einige hundert Meter flach über die Ebene. Anschließend führt er – erst als schmaler, dann als etwas breiterer Weg – langsam aber stetig wieder ins Tal hinab. Unten im Talgrund angekommen, geht es dann an einem Bach (Bild) entlang. Dort steigt der Weg noch einmal ganz kurz bergan und Sie durchqueren mit ihm eine Rinder-Koppel. Danach geht es wieder bergab und an den Bach, bis Sie dort eine Holzbrücke erreichen, auf der Sie den Bach einfach überqueren.

WiesenpfadWeiter geht es auf einem Wiesenpfad (Bild), der sich zwischen zwei Weidekoppeln hinauf zu einer Landstraße zieht. Folgen Sie ihm hoch bis an die Straße. (Bei überraschend auftretender schlechter Witterung könnten Sie hier nach rechts unten zurück nach Algersdorf abbiegen.) Der Weg im Rahmen dieser HINTERINDIEN.DE- Tour überquert jedoch die Straße und Sie folgen dem Wanderweg, der auf der gegenüberliegenden Seite im Wald berauf führt.

Straße hoch nach HohensteinEtwa 100 Meter lang steigt der Waldweg jenseits der Straße dann steil an, bis er auf einen schmalen, geteerten Ortsverbindungs- weg (Bild) mündet. Auf diesem geht es ebenfalls bergauf weiter. Aber hier nimmt der Grad der Steigung aber auch schnell wieder ab. Der geteerte Weg führt direkt in den Ort Hohenstein. Aber schon ein Stück weit vor dem Ortseingang zeigt sich rechter Hand die stolze Burg Hohenstein auf den Felsen – das Highlight dieser Tour.

die Burg HohensteinIm Ort biegt ein Weg vor dem großen Gasthaus rechts ab, hinauf zur Burg (Bild).

Die Geschichte der Burg reicht bis in die zweite Hälfte des 11. Jahrhunderts zurück. Sie wurde jedoch erst im 12. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnt, als sie im Besitz des hohenstaufischen Kaiserhauses war. Nach einer anschließenden Zeit im Besitz der Bayernherzöge gelangte die Burg im Jahr 1505 durch käuflichen Erwerb in Nürnberger Besitz. Weitergehende Informationen zur Burg erhalten Sie auf deren Internetseite.

FelsturmZwar können Sie den charakteris- tischen dünnen Felsturm (Bild) nicht besteigen, dafür bietet aber das Dachreiter-Türmchen auf dem Hauptgebäude einen herrlichen Rundblick (siehe Bildteil). Sie sehen sogar die Stadt der einstigen Besitzer: Nürnberg (gut zu erkennen am Fernsehturm). Die 634 Meter Hohe Burg Hohenstein ist eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Frankenalb. Ab sofort gehört sie zu den Klassikern der HINTERINDIEN.DE-Touren!

Der Rückweg aus dem Ort hinausWieder unten im Ort angekommen, heißt es dann: aufgepasst. Denn erst führt der Weg in die Richtung aus der Sie nach Hohenstein gekommen sind (also unten an der Straße nach links). Sie sehen dann kurz darauf wieder den geteerten Weg, auf dem Sie in den Ort gekommen sind. Lassen Sie diesen aber rechts liegen und folgen Sie dem Weg mit dem roten Kreuz () nach links weiter. Es geht an einigen Anwesen (Bild) entlang, die sich unterhalb der Burg an die Felsen "schmiegen".

hier rechts abbiegenDer Rückweg führt am Ende des Ortes in den Wald hinein. Folgen Sie von nun an immer dem "Rot-Kreuz"
()-Weg.
Er mündet nach einer Etappe durch den Wald und an einer Lichtung vorbei, dann in einer Kurve (Bild) nach rechts bergab auf einen Pfad, der anschließend immer geradeaus weiter hinunter nach Algersdorf – den Ausgangspunkt der HINTERINDIEN.DE-Hohenstein-Tour – führt.

Die Länge der hier beschriebenen HINTERINDIEN.DE-Tour etwa 5,5 Kilometer. Festes Schuhwerk mit gutem Profil ist bei feuchter Witterung ein unbedingtes Muss. Die gesamte Tour
ist in knapp 2 Stunden (Burgbesichtigung nicht mit eingerechnet) zu bewältigen.

Der HINTERINDIEN.DE-Service: Drucken Sie die Ausdruck-Version dieses Monatsthemas als Wanderführer aus.

>> Unser Bildteil zeigt Ihnen Impressionen
rund um die Burg Hohenstein <<