Während in den höheren Lagen des Fichtelgebirges und des Frankenwaldes noch die letzten Schneefelder anzutreffen sind, kehrt in der Fränkischen Schweiz ganz langsam der Frühling ein. Die HINTERINDIEN.DE-Frühlingstour im März führt Sie von Obertrubach nach Leienfels im Herzen der Fränkischen Schweiz.

Der Startpunkt ist ein kleiner Wanderparkplatz am linken Straßenrand kurz vor Obertrubach. Den Anfahrtsweg finden Sie wie gewohnt in der HINTERINDIEN.DE- Anfahrtsbeschreibung. Gehen Sie dann vom Parkplatz aus am linken Straßenrand hinunter in den Ort. Dort wird auch der alte Obertrubacher Burghügel sichtbar, der sich hinter der Kirche befindet. Wir empfehlen Ihnen, sich dieses Ziel jedoch bis zur Rückkehr aus Leienfels aufzuheben, da Sie bei dieser Tour mit Ihren Kräften gut haushalten sollten.

In Obertrubach selbst geht es immer geradeaus weiter bis Sie das Informationsschild (mit dem i) sehen. An diesem Info-Punkt in der Nähe der Sparkasse steht auch eine übersichtliche Wandertafel. Auf ihr ist auch der Weg nach Leienfels mit dem Symbol optisch nachvollziehbar. Folgen Sie im Ortszentrum der Straße geradeaus weiter in Richtung Bärnfels und Gößweinstein. Am Ortsausgang wird es etwas kurviger und vor allem felsig. Nach dem Ortsschild und der nächsten großen Wandertafel geht es dann noch cirka 500 Meter um die Kurve, bis Sie auf einen weiteren Wanderparkplatz stoßen. (Starten Sie von diesem Parkplatz, wenn Sie die Tour etwas abkürzen möchten. Sie wird dadurch um insgesamt 3 Kilometer verkürzt.)

Von diesem Parkplatz aus folgen Sie nun konsequent dem Wegweiser mit dem Kreuz auf weißen Grund ( ). Ab jetzt führt ein geschotterter und kurviger Feldweg in ein kleines Tal. Hier begleiten ein paar Natur-Infotafeln den Weg. Weiter hinten biegt der Weg dann in einer großen Kurve leicht nach rechts ab. (Beachten Sie hierzu auch den großen Wegweiser an der Abzweigung.)

An der nächsten Abzweigung am Ende des Tals – hier ist der Wegweiser schon sehr zerfleddert – steigt der Weg nun nach rechts bergaufwärts. Er führt an einer Weidekoppel und einem alten „knorrigen“ Obstbaum vorbei.

Oben angekommen biegen Sie nun nach links ab und folgen dem gelben Kreuz auf weißem Grund nach Leienfels. Dieser Weg führt wieder leicht bergab in den Wald. Nach etwa 200 Metern führt er dann nach rechts in eine große Kurve, bis eine weitere Wegkreuzung mit Wegweisern erscheint. An dieser Kreuzung folgen Sie dem Pfad nach links durch die Mulde in Richtung Leienfels (im 90 Grad-Winkel zum bisherigen Weg). Von hier aus weisen nun beide Kreuz-Symbole (blau und gelb) nach Leienfels. Nach weiteren 50 Metern wird der Pfad dann wieder breiter und steigt als Forstweg fast schnurgerade bergaufwärts. Ab jetzt heißt es einfach nur noch: durchhalten, denn dies ist die anstrengendste Etappe dieser Tour. Wenn Sie auf halber Höhe einen vorbeilaufenden Querweg kreuzen, haben Sie's schon fast geschafft. Es geht immer weiter geradeaus.

Endlich oben angekommen, führt der Weg dann wieder ein Stück flach durch den Wald, bis er wieder auf eine große Lichtung mit Feldern und Wiesen stößt. Am Waldrand führt er an zwei Tümpeln vorbei, die ein wichtiger Lebensraum für viele Arten von Wassertieren sind. Wandern Sie hier immer geradeaus. Rechter Hand und auch oben am Waldrand erscheinen weithin sichtbar rote Sitzbänke. Auch hier geht's immer geradeaus bis an den oberen Waldrand (Bild).

Oben neigt sich der Weg nun etwas nach rechts und führt wieder in den Wald, in dem links Sie hinter den Bäumen schon einige Felsen erkennen können. Und nach kurzer Zeit mündet unser Weg auf eine Art Rundweg. Folgen Sie diesem nach rechts, bis Sie auf eine weitere rote Bank treffen, an deren Lehne ein Wegweiser nach links hinauf in Richtung Leienfels zeigt. Von hier aus können Sie auch schon die ersten Dächer des Ortes sehen.

Im Dorf angekommen, biegen Sie nach der Gastwirtschaft links ab. Die Straße führt durch den Ort an einer kleinen Kapelle vorbei bis hoch zu einer Infotafel. Sie berichtet über die ehemalige Burg Leienfels. Der dazugehörige Wegweiser lenkt Sie nach rechts auf einen kleinen Pfad, der Sie hoch zur Ruine führt.

Die ehemalige Burg „belohnt“ Sie dann auch für Ihre Mühen: Beim weiten Rundblick über den Fleckenteppich der Fränkischen Schweiz, bestehend aus vielen Wäldern, Wäldchen und Feldern, lässt sich's gut entspannen. Dass es sich im Sommer hier gut picknicken lässt, versteht sich von selbst, aber: Lassen Sie bitte nie Müll in der Natur zurück.

Beim Rückweg achten Sie bitte im Dorf darauf, bei der Gaststätte Burgstübl wieder nach rechts abzubiegen. Ein weiterer Hinweis: Achten Sie auch an der roten Bank mit dem Wegweiser an der Lehne, darauf, wieder rechts abzubiegen.

Der beschriebene Weg, der Sie nach Leienfels geführt hat, führt „auf gleicher Spur“ auch wieder zurück nach Obertrubach.

Diese Tour ist vom ersten Wanderparkplatz vor Obertrubach aus 9 Kilometer lang und stellenweise sehr schweißtreibend. Wenn Sie beim zweiten oben erwähnten Parkplatz starten, ist sie etwa 6 Kilometer lang.

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>> Unser Bildteil zeigt Ihnen Impressionen
vom Weg nach Leienfels <<