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„Es klappert die Mühle am rauschenden Bach...“ wer kennt nicht dieses bekannte Volkslied? Wandern Sie im Juni mit HINTERINDIEN.DE ins kühle und rauschende Tal der Mühlen – im Herzen des Frankenwaldes.

MItten im ruhigen Frankenwald-Ort Enchenreuth grüßt gleich zum Auftakt der Wanderung ein geschnitzer und bunt bemalter Wurzel-„Zwerg“ die Besucher. Hier beginnt die circa 20 km und etwa 5 Stunden dauernde Wanderung auf dem gut beschilderten Mühlen-Wanderweg.

Der Weg führt vom Parkplatz in der Enchenreuther Ortsmitte am auffälligen alten Schulhaus vorbei zur Kirche. Ab hier geht es links hinunter in Richtung Mühlenweg. Folgen Sie dem Weg mit dem „blauen Dach“ – vorbei an der Wirtschaft „Zum grünen Baum“ – und dann halb rechts weiter. Hier verlässt der Weg die Ortschaft und mündet in einen Feldweg, der an einem Weidezaun vorbei hinunter ins Tal führt (siehe Bild):

Ab hier folgen Sie auf dem Feldweg den Wegweisern nach Buckenreuth und Schlockenau. Der Weg führt Sie am Hang entlang abwärts ins Tal, bis er unten den Bach überquert – ein Zufluss des Schlackenmühl-Baches. Vom Bach aus führt Sie der Weg dann wieder steil bergan bis Sie die Dächer von Buckenreuth sehen können. Kurz vor dem Ortsrand jedoch beginnt der eigentliche Mühlen-(Rund-) Wanderweg. Er ist jeweils mit einem grünen Mühlrad auf weißem Grund sehr gut ausgeschildert. Wir emfehlen, den Mühlen-(Rund-)Wanderweg nicht in Richtung Buckenreuth, sondern nach rechts herum in Richtung Wald zu laufen.

Vor allem an heißen Sommertagen empfiehlt sich der Mühlenwanderweg mit seinen schattigen Wegen. Ein beruhigendes Rauschen wird dabei Ihr ständiger Begleiter sein. Beeindruckend stellen sich im Lauf des Weges als erstes die rennovierte Schübelsmühle und anschließend die bereits teilweise verfallene Petersmühle vor. Weiter führt Sie der Weg an der Schlacken- und der Papiermühle vorbei, bis Sie auf der Wegstrecke zwischen der Neumühle und der Hübnersmühle die weiteste Entfernung vom Ausgangsort Enchenreuth erreichen. Kurz nach dem Guttenberger Hammer – wo bis zum heutigen Tage noch Werkzeuge hergestellt werden – erreichen Sie mit der Kleinrehmühle (folgendes Bild rechts) ein kulinarisches Highlight. Hier haben Sie sich natürlich eine Pause und eine fränkische Brotzeit verdient – bemerkenswert ist übrigens die eigene Forellenzucht der Kleinrehmühle.

Gestärkt und ausgeruht folgen Sie nun wieder den Schildern mit dem grünen Mühlrad. Jetzt kommen Sie an der Mehltau- der Großreh- und der Vollaufmühle vorbei. Wie gewohnt bietet HINTERINDIEN.DE auf der anschließenden Bilderseite wunderschöne Eindrucke aus dem Tal der Mühlen. Ihren Abschluss findet die „Mühlen-Parade“ dann mit der Mesethmühle.

20 km sind kein Pappenstiel...

Nach der Mesethmühle führt Sie der Mühlen-Wanderweg weiter über mehrere Hügel bis nach Schlockenau. Kurz nach dem Ort versteckt sich eine kleine Kapelle hinter einem Baum (siehe Bilderseite). In Kürze erreichen Sie nun wieder Buckenreuth, den Ausgangspunkt des Mühlenweges. Nun haben Sie noch einen knappen Kilometer bis Enchenreuth vor sich. Nach dieser langen Strecke haben Sie sich nun aber wirklich noch eine Einkehr im „Grünen Baum“ verdient. Wir wünschen Ihnen viel Spaß und guten Apetit.

>> Werfen Sie schon mal einen Blick
ins Tal der Mühlen <<