Die Tage werden länger und manche von ihnen bereits wärmer. Die meisten Knospen an den Bäumen sind ebenfalls bereits in „Warte-Stellung“. Und allerorten spürt man es: Der Februar zieht in Franken ein ... Brechen Sie mit HINTERINDIEN.DE auf in die südliche Fränkische Schweiz rund um Egloffstein. Unsere Februar-Tour führt vom romantischen Trubach-Tal hinauf zu Burgen und Ruinen. Natürlich ist auch ein weiter Rundblick wieder mit im Programm.

Um Egloffstein – den Ausgangspunkt dieser Tour – zu erreichen, empfiehlt HINTERINDIEN.DE den Routenplaner www.map24.de. Geben Sie als Zieladresse „91349 Egloffstein“ ein. Am Ortsausgang von Egloffstein – in Richtung Hammerbühl und Obertrubach – befindet sich ein großer Wanderparkplatz mit Übersichtskarten (Ansicht des Startpunktes).

Vom Parkplatz aus führen mehrere Wege durchs Trubach-Tal und rund um den Ort Egloffstein, so auch der in der HINTERINDIEN.DE- Februar-Tour beschriebene Schlossberg-Weg. Bei ihm handelt es sich um einen Rundweg der über Thuisbrunn hoch zur Schlossberg-Anlage und von dieser aus wieder zurück nach Egloffstein führt. Was diese Tour so „bequem“ macht: Sie brauchen sich nur ein Wegsymbol einzuprägen, das Sie den ganzen Rundweg lang führen wird: ein grüner Kreis auf weißem Grund ().

Starten Sie vom Parkplatz aus in Richtung der Straßenbrücke, die über die vorbeifließende Trubach führt. Gleich hinter der Brücke geht in der Kurve links ein Weg von der Straße ab, der auf der einen Seite in den „Paradiesweg“ mündet. Gehen Sie jedoch den Wanderweg nach links, denn in diese Richtung führt der Schlossberg-Weg (mit dem grünen Kreis auf weißem Grund). Dieser Weg steigt anfangs leicht an. 50 Meter, nachdem Sie diesen Weg beschritten haben, gabelt er sich dann in drei „Arme“. Wählen Sie den linken – diesen zeigt Ihnen auch der dort angebrachte Wegweiser (siehe Bild, im roten Kreis) gut sichtbar an.

Ab jetzt geht es zunächst einmal parallel zur sich unten durchs Tal windenden Trubach am Hang entlang. Begleitet werden Sie direkt am Weg von einem prall gefüllten glasklaren Bachlauf. Nach etwa 500 Metern macht dieser Weg eine weite Rechtskurve und von Mal zu Mal tun sich schöne Blicke ins Tal auf (siehe auch im Bildteil zu dieser Tour). Nach der großen Kurve führt der Weg dann in ein Seitental. Nach weiteren etwa 500 Metern treffen Sie nun am Waldrand auf eine Gruppe von Sitzbänken, hinter denen Sie das Rauschen eines wildromantischen und naturbelassenen Wasserfalls hören können.

Überqueren Sie dort die alte Steinbrücke und gehen Sie nach rechts weiter. Hier kreuzen sich übrigens viele Wanderwege. Bleiben Sie dem Schlossberg-Weg ( )treu, der jetzt bergauf führt. Fast parallel zum Wasserfall steigt er nun in Kurven deutlich an und führt in ein höher gelegenes Tal. Hier oben wird es aber wieder flacher. Dieser Weg führt direkt nach Thuisbrunn. Rechter Hand sehen Sie oben am Berg übrigens ein schönes Fachwerkhaus, das von Felsen umringt ist. Dabei handelt es sich um den Egloffsteiner Ortsteil Dietersberg.

Nach etwa einem Kilometer erreichen Sie dann den Ort Thuisbrunn, der vom mächtigen Bergfried seiner Burg überragt wird. An der Kirche geht es links vorbei und dann ziemlich geradeaus weiter durch den ganzen Ort. Auch hier ist das Grün-Kreis-Symbol immer gut sichtbar angebracht. Kurz vor dem Ortsausgang gabelt sich die Straße, wo unser Wegweiser nach rechts (Richtung Egloffstein) weist. Bitte beachten: Nach zwei Kurven außerhalb des Orts biegt unser Weg dann nach links in einen Feldweg ein. Von diesem geht es wiederum nach nur 50 Metern rechts weiter.

Auf einem breiten geschotterten Feldweg geht es jetzt immer annähernd geradeaus entlang an einigen Streuobstbeständen vorbei, wie sie in der Fränkischen Schweiz oft vorkommen. Etwa zwei Kilometer lang wandern Sie dann durch eine ebenfalls für die Fränkische Schweiz typische Hochebene, bestehend aus einer schönen Mischung freier Wiesen und Felder, die durch das eine oder andere Wäldchen unterbrochen werden. Langsam rückt nach einer Weile der Schlossberg mit seiner Ruine ins Blickfeld. Sie erkennen ihn aber vorerst an einem Felsen mit Fahne, der oben aus dem Wald heraus ragt.

Kurz vor dem Schlossberg wird der Feldweg zum gepflasterten Flurbereinigungs-Weg. Links rückt eine Straße ins Blickfeld, die Sie jedoch immer „links liegen lassen“. An einem eingezäunten Gelände weist dann der Grün-Kreis-Weg nach rechts hoch zum Schlossberg. Am Berg steigt er natürlich noch einmal deutlich an: Im Wald geht es erst links, dann – nach etwa 200 Metern – scharf rechts bis zur Ruine. Genießen Sie den Ausblick, der sich von der Ruine aus bietet und ruhen Sie etwas aus. HINTERINDIEN.DE ist der Meinung, dass es sich hier um die wohl schönst gelegene Ruhebank Frankens handelt.

Nachdem Sie das Ruinengelände wieder verlassen haben, führt der Weg dann nach rechts weiter (also nicht mehr in die Richtung, aus der Sie gekommen sind). Anfangs geht es leicht kurvig auf einem breiteren Weg wieder etwas bergab. Nach etwa 300 Metern mündet der Weg auf einen breiten Forstweg, auf dem es nun in einem spitzen Winkel nach rechts weiter geht. Auch hier weist der grüne Kreis den Weg.

Jetzt geht es immer geradeaus weiter, vorbei an einer Einmündung (von links her) und geradeaus über eine Kreuzung. Hölzerne Wegweiser zeigen hier bereits die Reststrecke nach Egloffstein an (3 Kilometer). Zweimal sehen Sie – links oben, hinter Bäumen – malerische Felsgruppen. Nach sehr lang erscheinenden eineinhalb bis zwei Kilometern verlässt der Weg nun endlich wieder den Wald.

Zwischen Feldern und dann geradeaus am Rand einer Wiese entlang (Wegweiser am Strom-Mast bitte beachten) geht es nun direkt auf eine Ortsverbindungsstraße. Folgen Sie dieser nach links. An einer weiteren Streuobst-Wiese vorbei geht es über einen kleinen Hügel hinweg. Folgen Sie der Straße in der nächsten Kurve nach rechts, denn von nun an führt sie wieder bergab ins Tal direkt nach Egloffstein.

Durch Egloffstein selbst geht es ein langes Stück geradeaus, bis Sie den „Marktplatz“ erreichen. Dort befindet sich links unter anderem eine gut sichtbare Apotheke. Rechter Hand steht eine Telefonzelle. Hier biegt der Weg rechts ins Tal hinunter. Nach nur 30 Metern führt eine Treppe hinab zu einer roten Bank, an der Sie noch einmal kurz verweilen können. An der Bank geht's links auf dem geteerten Weg weiter, bis Sie unten die Hauptstraße erreichen. Dieser folgen Sie nach rechts bis aus dem Ort hinaus, bis Sie nach 400 Metern – links hinter der Steinbrücke über die Trubach – wieder den großen Wanderparkplatz erreichen.

Die Länge des hier beschriebenen Weges beträgt 10,5 Kilometer. Die von HINTERINDIEN.DE beschriebene Tour wird etwa 3 Stunden dauern.

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