Jetzt im Dezember steht Weihnachten wieder vor der Tür. Dieses Jahr ist die Vorweihnachtszeit sogar eine Woche kürzer, denn Vierter Advent und Heiligabend fallen auf einen Tag. Jetzt im dunkelsten Monat des Jahres tut Ihnen viel Licht sicher am besten: Auf der Hohenmirsberger Platte - einem der höchsten Berge der Fränkischen Schweiz - ist bei weiten Aussichten viel abendliches Sonnenlicht inklusive. Und das bei nur einer kurzen spürbaren Steigung.

Schlosstor in AdlitzUm den Startpunkt der Dezember-Tour 2006 zu erreichen, geben Sie in Ihr Navigationsgerät dafür "Adlitz, 95491 Ahorntal" ein. Alternativ dazu empfiehlt Ihnen HINTERINDIEN.DE Google-Maps. Wichtig: Klicken Sie hier direkt zu Google-Maps. Startpunkt der Tour ist das Schlosstor von Adlitz. Das Schloss ist leicht im Ort zu finden. Es gibt keinen ausgewiesenen Parkplatz. Bitte suchen Sie daher für Ihren Wagen eine geeignete Stelle am Straßenrand, wo er den Verkehr nicht behindert.

Adlitz-OrtsausgangVom Schlosstor aus starten Sie die Tour nach links bergauf. Die kleine Ortsstraße führt an ein paar Gehöften vorbei und nach einer Kurve und einer leichten Steigung aus dem Ort direkt in den Wald am Berghang. Hier folgt eine kräftige Steigung, zum Glück die einzige deutliche Steigung bei dieser Tour. Achten Sie darauf, dass Sie nicht ins Rutschen kommen. Denn dadurch, dass Adlitz auf der Nordseite der Hohenmirsberger Platte liegt, ist hier im Winter viel Schatten und daher Schnee- bzw. Eisglätte möglich.

Schlosstor in AdlitzNach dem ersten steilen Anstieg folgt eine kurze flache Etappe und danach noch einmal eine mäßige Steigung. Schon jetzt sehen Sie beim Gehen durch den laublosen Wald durch die Bäume das weite Ahorntal. Nach dem Anstieg verlässt der Weg den Wald und führt zwischen mit Hecken durchzogenen Wiesen weiter hinauf. Übrigens finden Sie auch hier vielleicht noch die eine oder andere Schlehe am Busch, die jetzt nach dem ersten Frost besonders bekömmlich sind. Von links stößt ein Weg hinzu. Gehen Sie hier jedoch noch das letzte Stückchen geradeaus bergauf.

SonnenseiteOben angekommen erreichen Sie nun die Sonnenseite des Berges. Ihr Teersträßchen endet und mündet in einen geschotterten Weg. Biegen Sie hier nach links ab. Hier ist auch der Aussichtsturm Hohenmirsberg angeschrieben.

Nach rechts abbiegenBiegen Sie jedoch an der nächsten Abzweigung - nur etwa knapp 100 Meter nach dem Ende des Teersträßchens - nach rechts in einen ebenfalls breiten Schotterweg ab. Ein stark verwitterter Wegweiser weist hier u.a. nach Hohenmirsberg - "Ihre" Richtung. Dieser Weg führt an einer großen Hecke entlang. Weit vor sich können Sie im Hintergrund den Sendeturm bei Hormersdorf erkennen. Er ist etwa 40 Kilometer südlich von Ihrem jetztigen Standort entfernt. Sie gelangen nach einer Weile wieder an einen geteerten Weg, auf dem Sie nach links abbiegen. Folgen Sie diesem Weg nun bergauf. In einer sanften Steigung geht es an einem Wäldchen entlang in dem ein Weg rechts abbiegt. Lassen Sie diesen rechts liegen und folgen Ihrem geteerten Weg weiter geradeaus bergauf.

Der Kirchturm von Hohenmirsberg50 Meter nach dem Ende des Wäldchens auf der rechten Wegseite, biegt Ihr geteerter Weg nun in einer großen Kurve nach rechts ab. Biegen Sie hier mit dem Weg ab. Jetzt gehen Sie direkt in Richtung des Ortes Hohenmirsberg. Auch hier bieten sich schon grandiose weite Ausblicke über die Fränkische Schweiz. Vor sich sehen Sie bald den Kirchturm der Barockkirche von Hohenmirsberg. Beim Blick nach links oben sehen
Sie schon den Aussichtsturm auf der Platte - das Highlight dieser Tour.
Gehen Sie weiter geradeaus.

Noch vor dem Ort kommen Sie an einem Kruzifix-Standbild vorbei, in dessen Nähe auch eine Holzbank-Sitzgruppe zum Verweilen einlädt. Kurz darauf erreichen Sie Hohenmirsberg selbst. Gehen Sie in diesen wunderschön gelegenen Ort an der Sonnenseite des Berges geradeaus hinein. Überqueren Sie die erste Kreuzung, die in einer Senke liegt, geradeaus. Nach kurzer Zeit kommen Sie dann direkt an der alten Mauer der Kirche vorbei, die gerade renoviert wird. Nach der Kirche knickt die Ortsstraße leicht links nach oben ab, führt an einem Entengarten vorbei, und trifft auf die Hauptstraße. Auf Ihr geht es nur ein kurzes Stück nach rechts bergab. Nach 70 Metern biegen Sie beim Straßenwegweiser Richtung Püttlach und Pullendorf nach links ab.

Auf einer kleineren Straße wandern Sie nun - am Feuerwehrhaus (mit St. Florian-Gemälde) vorbei - wieder leicht links aus dem Ort Hohenmirsberg hinaus. 500 Meter nach dem Ortsausgang von Hohenmirsberg treffen Sie nun auf die Hubertuskapelle, die erst im Jahr 1968 erbaut wurde. Sie ist geöffnet und im Innern von einem sehr angenehmen Holzgeruch durchdrungen. Hinter dem Altar ist sie zudem mit einem schönen großen Holzrelief geschmückt. Vor der Kapelle zweigt die Straße in zwei Richtungen. Gehen Sie nach der Besichtigung der Kapelle auch hier nach links (in Richtung Pullendorf) weiter.

Abzweigung in Richtung TurmNur etwa 100 Meter nach der Kapelle zweigt von der Straße aus ein Schotter-Wanderweg nach links oben, direkt in Richtung Aussichtsturm. Hier steht auch ein großer Wegweiser. Biegen Sie also hier links ab und steigen nun wieder ganz sanft bergan. Er biegt sich anfangs leicht, doch dann führt er ziemlich geradeaus immer auf den Turm zu. Nach einem halben Kilometer überquert er noch mal die große Landstraße. Geben Sie hier bitte Acht! Auf der gegenüberliegenden Seite geht es nun geradeaaus weiter, bis Sie nach knapp 200 Metern die Einfahrt zum Turm erreichen.

Der Aussichtsturm auf der Hohenmirsberger Platte steht übrigens auf 610 Metern über dem Meeresspiegel und ist somit nur wenig niedriger als der Turm auf dem Kleinen Kulm, dem höchsten Berg der Fränkischen Schweiz. Die Aussicht ist grandios: Rund herum sehen Sie die scheinbar endlosen Hügel und Berge der Fränkischen Schweiz. Nordwestlich der Platte breitet sich das große Ahorntal aus. Weit im Süden sehen Sie zudem den großen Sendeturm bei Hormersdorf, unweit der HINTERINDIEN.DE-Hohenstein-Tour vom Mai 2005, der etwa 40 Kilometer südlich von Ihrem Standpunkt entfernt ist.

Holzbank-SitzgruppeVom Turm aus gehen Sie die Einfahrt wieder zurück zum breiten Schotterweg. Jetzt biegen Sie nach rechts ab. Also weg von der großen Hauptstraße, die Sie links unten überquert hatten.
Der Schotterweg führt geradeaus über eine Kreuzung hinweg, an der wieder eine Holzbank- sitzgruppe und ein Kruzifix-Standbild stehen. Folgen Sie hier dem gelben Querbalken () und dem Gelb-Rauten-Weg () geradeaus weiter. Wenn Sie den Turm etwa einen dreiviertel Kilometer hinter sich gelassen haben, erreicht Ihr Weg dann langsam den Wald. Rechts liegt aber noch ein langes Feld, an dem es entlang geht.

Ausblicke in jede RichtungErst am Ende dieses Feldes, wo der Weg dann geradeaus durch einen Waldstreifen führen würde, weisen die beiden Wegweiser ( und ) nach rechts weg. Dieser neue Weg ist nicht geschottert und könnte an manchen Stellen noch recht nass sein. Achten Sie also auf die Stellen, auf die Sie treten. Nach einem kurzen Stück führt er in den lichten Wald hinein und kurz darauf auch wieder hinaus durch Wiesen. Inmitten dieser Wiesen kommen Sie an einer kleinen Hecke mit einigen Bäumen vorbei, an denen Sie wieder die beiden Wegweiser sehen können. Erneut führt der Weg dann geradeaus durch ein kurzes Wäldchen. Nach diesem fällt er weiter bergab und führt an einem Waldrand entlang.

Und kurz darauf erreichen Sie wieder einen breiten Schotterweg, wo sich der Kreis schließt. Hier gehen Sie geradeaus. Nach links zweigt ein Weg ab - diesen sind Sie am Anfang der Tour in Richtung Hohenmirsberg gegangen. Gehen Sie jetzt jedoch geradeaus weiter, bis Sie wieder - nach etwa 100 weiteren Metern - an die Stelle treffen, an der die kleine Teerstraße nach rechts, hinunter nach Adlitz, führt. Auf dieser haben Sie am Anfang die große Steigung überwunden. Folgen Sie Ihr also wieder steil bergab und achten bitte wieder auf Trittsicherheit. Nach dem steilen Gefälle erreichen Sie wieder das Schloss von Adlitz, dem Start- und Endpunkt dieser Tour.

Die Länge des hier beschriebenen Weges beträgt 5,5 Kilometer und verläuft fast ausschließlich auf gut befestigten Wegen. Empfehlenswert sind dennoch auch bei dieser Tour Schuhe mit sehr gutem Profil. Die von HINTERINDIEN.DE beschriebene Tour wird etwa 2 bis 2 1/2 Stunden dauern.

Der HINTERINDIEN.DE-Service: Drucken Sie die Ausdruck-Version dieses Monatsthemas als Wanderführer aus.

>> Unser Bildteil zeigt Ihnen Impressionen
rund um die Hohenmirsberger Platte <<