Relativ nahe an der Frankenmetropole Nürnberg beim Markt Schnaittach führt Sie HINTERINDIEN.DE im Dezember über den Rothenberg zum Glatzenstein. Genießen Sie bei dieser Tour noch einmal die allerletzten Tage im Spätherbst, bevor der erste Schnee fällt. Die „Rothenberg-Glatzenstein-Tour“ wartet dabei mit zwei grandiosen Aussichtspunkten auf.

Anfangs- und Endpunkt ist der Ort Kersbach. (Hier ist eine kurze Anfahrtsbeschreibung). Die Tour beginnt auch gleich mit der „Festungsstraße“, die den Ort in Richtung Rothenberg verlässt. An der ersten Weggabelung, die rechter Hand von einem Weiher flankiert wird, führt dann der Wanderweg mit einem blauen Querbalken auf weißem Grund nach rechts in Richtung Waldrand. Wenn Sie über die rechte Schulter blicken, können sie bereits den Glatzenstein, das zweite Highlight dieser Tour, erkennen.

Erst einmal führt Sie der Weg aber direkt in den Wald. Er steigt nach ca. 100 Metern dann auch sofort spürbar an. Folgen Sie dabei immer dem Weg-Symbol , bis Sie oben am Gipfelplateau auf 555 Metern Höhe bereits die Mauern der Festung Rothenberg durch die Bäume sehen. Eine interessante Beschreibung zur Burg (von August W. Wörler) finden Sie hier. Der Weg führt Sie nach links an am Fuße der Burg entlang, bis Sie zum mächtigen Burggraben auf der Eingangstorseite gelangen. Eindrucksvoll blicken die hohen geradlinigen Mauern der Festung hinab ins Nürnberger Land. Wenn Sie genug Zeit „im Gepäck“ haben, können Sie an einer der angebotenen Burgführungen teilnehmen. Auch der Burgfriedhof steht übrigens zur Besichtigung frei. Da diese Tour jedoch einiges an Kraft (und Zeit) abverlangt, sollten Sie mit Ihrer Zeit und Energie haushalten.

Vom Rothenberg aus führt Sie nun ein Wanderweg mit einem roten Querbalken auf weißem Grund wieder ins Tal zum Ort Siegersdorf hinab. Sie kommen dabei an Koppeln und Streuobstwiesen vorbei, bis Sie unten auf der Straße dann weiter nach Siegersdorf – das bereits in Sichtweite ist – gelangen. In Siegersdorf geht es dann geradeaus weiter, bis der Weg am Ortsende wieder bergaufwärts führt. Wie bereits beschrieben: Teilen Sie Ihre Kräfte gut ein, denn dieser Weg führt Sie nun ständig bergauf, bis Sie ganz oben auf dem Archäologischen Wanderweg am Gipfel des 572 Meter hohen Glatzensteins ankommen. Sie überwinden also eine spürbare Anzahl an Höhenmetern. Auf den Archäologischen Wanderweg, dem Sie weiter bis zum Glatzenfels folgen, wird HINTERINDIEN.DE im nächsten Jahr noch näher eingehen.

Nach dem anstrengenden Aufstieg zur Spitze der Bergkuppe des Glatzensteins erreichen Sie nun ein besonderes HINTERINDIEN.DE- Highlight: den Glatzenstein. Er ist ein eindrucksvoller Aussichtspunkt nach Süden und Südwesten hin übers Nürnberger Land. Selbst an diesigen Spätherbst-Nachmittagen finden sich hier noch etliche Naturfreunde ein, um den Rundblick zu genießen. Hier spüren Sie, dass sich der steile Aufstieg gelohnt hat – und hier haben Sie sich eine Pause verdient. Den eindrucksvollen Anblick des Glatzensteins finden Sie in unserem Bildteil zur Tour (siehe Link am Textende).

Zurück nach Kersbach führt Sie ab jetzt der „Kersbacher Rundweg“ mit einem grünen Punkt auf weißem Grund . Es führt ähnlich steil hinunter, wie es zum Glatzenstein hinauf ging – jedoch nicht so weit, da auf halber Berghöhe eine Teerstraße deutlich flacher in den Ort Weißenbach führt. Folgen Sie dieser Straße, bis der Weg dann nach rechts (Bild links), an einer Streuobst-Wiese entlang, flach abwärts führt. Er führt Sie direkt auf die Straße nach Kersbach. Ihr Ausgangsziel Kersbach ist dann auch schon in Sicht. Im Ort selbst geht es erst einmal geradeaus weiter, bis Sie die Hauptstraße erreichen, auf der es nach links ca. 100 Meter weiter geht. Nach Rechts weg führt dann wieder die „Feststungsstraße“, wo Sie Ihren abgestellten Wagen vorfinden.

Jetzt im Dezember empfehlen wir Ihnen außderdem noch, ins nahe Nürnberg zu fahren. Besonders abends lohnt sich ein Gang über den berühmten Nürnberger Christkindlesmarkt bei Glühwein und Lebkuchen. HINTERINDIEN.DE wünscht Ihen eine besinnliche Vorweihnachtszeit und ein frohes Neues Jahr 2004.

Eine Vorankündigung haben wir für den Heiligen Abend: Ein Event der besonderen Art für Junge und Junggebliebene in Kulmbach. Mehr dazu jedoch erst am 20. Dezember ...

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>> Unser Bildteil zeigt Ihnen Impressionen der Rothenberg-Glatzenstein-Tour <<