Kalendarisch hat der Frühling längst begonnen. Nach und nach sind auch auf den höchsten Bergrücken des Frankenwaldes die letzten Schneereste dahingeschmolzen. Mit der 2-Türme-Tour bei Geroldsgrün präsentiert HINTERINDIEN.DE eine schöne Wandertour, erstmals eingewandert im April 2005 aktuell nachgewandert im April 2017 als Klassiker mit weiten Ausblicken über das fränkisch-thüringische Grenzland.

Um Steinbach bei Geroldsgrün – den Ausgangsort dieser Tour – zu erreichen,empfiehlt Ihnen HINTERINDIEN.DE Google-Maps. Wichtig: Klicken Sie hier direkt zu Google-Maps. Geben Sie als Zieladresse "Steinbach, 95179 Geroldsgrün" ein. In der Ortsmitte von Steinbach steht – in unmittelbarer Nähe zum Feuerwehrhaus – eine Wandertafel. Sie markiert den Startpunkt dieser Tour.

In SteinbachVon der Wandertafel gehen Sie an der Hauptstraße bis zum Feuerwehrhaus an dem ein Wegweiser steht. Hier biegt die "Obere Dorfstraße" – gekennzeichnet mit blauem "W" ()
nach rechts ab. Hier ist auch an einem der Wanderwegweiser das erste Etappenziel, der Ort Hirschberglein angeschrieben.

Hinaus ins FreieFolgen Sie dem Weg einfach geradeaus durch die Anwesen geradeaus durch den Ort hinaus ins Freie (Bild) und mit ihm dem Wegsymbol . Wenn Sie sich bei dem nun sanften, aber stetigen Anstieg einmal umdrehen, sehen Sie hinter sich, über dem Ort Steinbach, mit der Wasserwarte den zweiten der beiden Türme dieser Tour. Sie "erklimmen" mit diesem Feldweg einen halben Kilometer lang einen Bergrücken. Von diesem tut sich bereits ein weiter Blick in Richtung Norden – also Thüringen – auf. Und von oben aus rückt auch mit der Frankenwarte der erste Turm dieser Tour ins Blickfeld.

bergabVom Bergrücken (auch hier immer geradaus gehen) aus fürt Ihr Feldweg dann bergab. Hier und da sehen Sie auch wieder den Wegweiser mit dem blauen "W" (). Dabei erscheint auch schon der Ort Hirschberglein im Blickfeld. Ihr Weg führt weiter nach unten und dabei rechts in einiger Entfernung an einem Anwesen mit blauem Wohnhaus unten durch eine kleine Senke im Wald vorbei.

Weg aus dem Wald hinausEs kann sein, dass Sie noch über einige gefällte Baumstämme steigen bzw. diese etwas umrunden müssen. Nach einem kurzen Anstieg und einem weiteren Gefälle im Wald, mündet der "W"-Weg an einer Ecke des Waldes nach links außen auf einen Weg (Bild), der – nun außerhalb des Waldes rechts am blauen Anwesen vorbei – nach oben führt. Er führt in einem leichten Bogen vor zur kleinen Landstraße. Den Ort Hirschberglein können sie nun schon sehen.

Die FrankenwarteÜber dem Dorf thront gut sichtbar der stolze Turm der Frankenwarte. Um diesen zu erreichen, biegen Sie kurz vor dem Ort – gegenüber der Sitzgruppe samt "verschachtelter" Steinsäule (Bild weiter unten) mit Ortswappen von der Straße aus nach links in den breiten Feldweg ein. Dieser biegt nach etwa 70 Metern (vor dem Strommast) nach rechts ab und führt hoch zum Wald unterhalb des Turms. Gleich im Wald führt nun ein Wegweiser direkt hinauf zur Frankenwarte – sie steht auf dem 679 Meter hohen "Hirschhügel". Der turm ist renoviert worden und wieder besteigbar. Er bietet einen weiten Rundblick über den nordöstlichen Frankenwald bis nach Thüringen. Mit dem Blick in Richtung Westen sehen Sie zudem bereits die "Wasserwarte" – den zweiten der beiden Türme.

SteinsäuleVerlassen Sie den Hirschhügel mit der Frankenwarte wieder auf genau demselben Weg, auf dem Sie den Berg erklommen haben. Unten an der Straße vor dem Dorf treffen Sie wieder auf das Sitzgruppen-Ensemble mit der großen Steinsäule. Überqueren Sie dort die Straße – an der "verschachtelten" Steinsäule (Bild) links vorbei. Von nun an führt ein Wiesenweg mit dem Museumsweg-Symbol ins etwa 1,5 km entfernte Geroldsgrün. Dieser Weg führt nun wieder bergab.

Stein an der Ecke des WaldesSobald Sie auf den Wald treffen, gehen Sie hier nach rechts am Stein vorbei, der ebenfalls auf beiden Seiten das Wegsymbol trägt. Der Weg führt nur kurz durch die Ecke des Waldes – diagonal über die nächste Wiese und über den rauschenden Bach (hier steht ein kleiner gelber Pfahl) hinweg – bis hinüber zum nächsten Waldstück. Nach etwa 100 Metern durch dieses Waldstück treffen Sie wieder auf Felder und Wiesen – flankiert vom Waldrand. Jetzt erscheinen auch schon die ersten Häuser von Geroldsgrün. Wandern Sie an der Schule vorbei hinunter in den Ort bis Sie auf die Hauptstraße treffen.

Dort geht es nach rechts ein paar hundert Meter an der Ortsstraße entlang, bis rechts von Ihnen ein großer Weiher (siehe Bildteil) auftaucht. Dort stehen neue Wandertafeln und ab hier gibt es den neuen Wegweiser des "12 Apostel-Weges" (Bild). Dieser Weg führt nach rechts ab und führt mit einer Wohnstraße bergauf.

Den Berg hochAn deren oberen Ende findet sich eine Ruhebank zum Verweilen. Danach schlängelt sich der Weg als Feldweg langsam zwischen weiten Wiesen den Berg hoch (Bild). Nachdem Sie oben an einem Grenzstein aus dem Jahre 1633 vorbeigekommen sind, erscheint nun wieder Steinbach bei Geroldsgrün, von wo aus Sie gestartet sind. Über dem Dorf zeigt sich – gut sichtbar – die Wasserwarte, der zweite Turm dieser Tour.

Bank HeinrichsruhIm Ort angekommen geht es nach rechts wieder zum abgestellten Fahrzeug nahe der Wandertafel. Um die Wasserwarte zu erreichen, gehen Sie aber erst einmal etwa 50 Meter nach links an der Hauptstraße entlang. Ein Straßenschild nach Großenreuth weist den Weg hinauf zum zweiten Turm. Nach etwa 500 Metern – bereits außerhalb des Ortes – führt ein geschotterter Weg nach rechts durch ein Mini-Wäldchen (dort steht eine Bank im der Aufschrift "Heinrichsruh": Bild) den Berg hoch.

Die Wasserwarte auf dem Langen BühlÜber die Wiesen hinweg geht es bergauf und treffen nach einer Weile wieder auf eine kleine Teerstraße, der Sie nun einfach nach links folgen, bis eine Abzweigung bis hinauf zum Wasserwarten-Turm führt. Dieser steht auf dem 699 Meter hohen "Langen Bühl".

Ausblick von der Wasserwarte Von diesem renovierten Turm sehen Sie nun wieder – östlich gelegen – die Frankenwarte bei Hirschberglein. Westlich und südwestlich öffnet sich von hier aus nun ein brillanter Blick zum Döbraberg und, weiter westlich, zum Wetzstein im Thüringer Wald. Südwestlich können Sie bei gutem Wetter sogar den Sendemast bei Kronach erkennen. (Dieses Bild entstand Anfang April 2013.) Genießen Sie den herrlichen Rundblick über die zahllosen Bergrücken des Frankenwaldes und des Thüringer Schiefergebirges!

Tafel an der WasserwarteVon hier aus ist der Weg zum Start- und Zielpunkt in den Ort ganz einfach. Folgen Sie einfach der kleinen Teerstraße hinunter ins Dorf. Nach etwa 10 Minuten erreichen Sie wieder Ihren Wagen vor der Wandertafel an der Dorfstraße.

Die Länge des hier beschriebenen Weges beträgt 7,3 Kilometer. Die von HINTERINDIEN.DE beschriebene Tour wird etwa 2 bis 2,5 Stunden dauern.

Der HINTERINDIEN.DE-Service: Drucken Sie die Ausdruck-Version dieses Monatsthemas als Wanderführer aus.

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