Nachdem die HINTERINDIEN.DE-März-Tour ins Herz der Fränkischen Schweiz führte, geht es im April in den hohen Norden Frankens. Zum Glück hat der Winter nun endlich auch am Rande des Thüringer Waldes vor dem heranrückenden Frühling kapituliert. Und hier – unmittelbar an der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze – liegt der Muppberg: der Berg „zwischen 2 Welten“.

Wie Sie Neustadt bei Coburg erreichen, erfahren Sie – wie gewohnt – bei unserer Anfahrtsbeschreibung.

Vom Parkplatz aus führt Sie der Rundweg Nr. 6 () während des ganzen Tourverlaufes. Die Wegweiser sind meist gut sichtbar an Bäumen angebracht. HINTERINDIEN.DE empfiehlt, diesen Weg an der Gabelung nach rechts in Richtung Südseite des Muppberges zu beginnen. Er führt am Anfang auf einer breiten Forststraße ganz gemächlich in den Wald hinein. Hier an der Südseite des Berges kann man die wärmenden Strahlen der Frühlingssonne schon richtig genießen.

Nach etwa einem halben Kilometer biegt der -er Weg dann wiederum nach rechts auf einen Wanderpfad ab. (Bitte gut auf den Wegweiser achten!) Dieser Pfad führt fast einen Kilometer lang immer geradeaus – ohne Steigungen – parallel zum Hang entlang. Beim nächsten Wegweiser sind Sie dann bereits an der Ostspitze des Muppbergs angekommen. Dort weist dann ein Wegweiser nach links den Berg hinauf. Mit ihren etwa 100 Metern Länge ist diese Steigung relativ schnell zu überwinden.

Oben an der Ostspitze des Bergrückens angelangt, erwartet Sie dann die „Linder Ruh'“ – eine schöne steinerne Sitzgruppe, von deren Art es auf dem Muppberg eine ganze Reihe gibt. Und ab sofort führt der Weg auch wieder angenehm eben weiter. Er überquert zwei Kreuzungen geradeaus. Dabei lassen Sie die „Sonneberger Ruh'“ erst einmal rechts liegen. (Auch hier stehen allerorts Wegweiser zur Orientierung.) An einer Bank mit Wegweiser biegt der Weg dann aber noch einmal nach rechts ab.

Nachdem Sie an der Nordseite des Berges die nächste Ruh' passiert haben, mündet der Weg wieder auf einen breiteren Forstweg. Und nach nur etwa 50 Metern biegt er wieder nach rechts, abermals auf einen kleineren Wanderpfad, ab. Der führt dann in einer „Achterbahn-Manier“ – mal auf mal ab – bis zum Rädleinstein, der beidseitig von Bänken flankiert wird. Und nur Minuten danach erreichen Sie bereits die Ottilienquelle, aus der sich ein kleines Bächlein speist.

Jetzt folgt noch einmal ein kurzer aber kräftiger Anstieg, bis die „Arnold-Hütte“ ins Blickfeld rückt. Ein Stück dahinter sieht man auch schon den „Prinzregenten-Turm“. Dieser 28 Meter hohe Turm ist das Highlight und weithin sichtbare Wahrzeichen des Muppberges. Er steht 514 Metern über dem Meeresspiegel.
Einen Schlüssel für die immer verschlossene Turmtür erhalten Sie gegen 2 Euro Pfand und 50 Cent Eintritt in der „Arnold-Hütte“. HINTERINDIEN.DE kann den Aufstieg nur empfehlen: Der Rundblick über den Talkessel von Neustadt und Sonneberg gewährt einen Blick auf das ehemalige Grenzland mit seinem einst undurchlässigen Zaun. Lange Zeit war der Aufstieg zum Muppberg für die Bürger von Sonneberg ein unerfüllbarer Traum. Doch heute ist der Talkessel zum Glück wieder vereint. Feiern Sie doch im April die Deutsche Einheit im Jahre 14 noch ein bißchen mit einem grandiosen Rundblick über Nordfranken und Südthüringen nach. HINTERINDIEN.DE wünscht Ihnen viel Spaß dabei!

Um wieder hinunter nach Neustadt zu gelangen, lassen Sie Turm und Hütte wieder hinter sich. Gehen Sie zurück zur Hüttenauffahrt. Von Rechts aus führte der -er-Weg hierher. Nun führt er nach links auf dem rechten breiten Weg (mit der Telefonleitung am Rand) hinunter. Nach etwa 80 bis 100 Metern biegt er nach rechts auf einen Pfad. Der führt im weiten Zickzackverlauf weiter bergab. Folgen Sie immer der . Weiter unten mündet dieser Pfad wieder auf einen breiten Forstweg. Am schön gelegenen Ruhe-Häuschen ist es dann nicht mehr weit bis zum Parkplatz und Ausgangspunkt dieser Tour.

Die Länge des Rundweges beträgt 6 Kilometer. Die Steigungen sind moderat und relativ kurz.

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