Erklärung der Hinweise Der Große Gleichberg bei Hildburghausen, das im historischen Henneberg-Fanken und damit im heutigen Südthüringen liegt, ist ein Gigant. Das liegt nicht unbedingt an seiner immerhin sehr stattlichen Höhe von 679 Metern sondern auch an seiner massiven Erscheinung - umringt von einer ziemlichen flachen Ebene. Und: Er hat einen "kleinen Bruder" - den Kleinen Gleichberg. (Dieser wird voraussichtlich im Sommer/Herbst 2013 hier bei HINTERINDIEN.DE vorgestellt.) Der Große Gleichberg ist auch für nebelige Tage im Dezember ein lohnenswertes Wanderziel, führt doch ein angenehm breiter Forstweg hinauf, der das Wandern auch bei Schnee noch möglich macht. Wenn Sie oben freie Sicht haben, dann werden Sie zudem mit einem überragenden Ausblick belohnt!

Startpunkt am UnterstellhäuschenDer Startpunkt dieser Tour liegt am oberen Ortsrand von Gleichamberg. Geben Sie in Ihr Navigationsgerät erst einmal "Basaltwerkstraße 112, 98646, Gleichamberg" ein. Alternativ dazu empfiehlt Ihnen HINTERINDIEN.DE Google-Maps. Wichtig: Klicken Sie hier direkt zu Google-Maps. Oberhalb des Gasthofs am Gleichberg macht die schmale Straße eine scharfe Kurve. Dort finden Sie genug Platz, Ihren Wagen zu parken und an den Wandertafeln mit Unterstellhäuschen (Bild) diese HINTERINDIEN.DE-Tour zu starten.

WegweiserLinks vom Unterstell- häuschen sehen Sie auf zwei alten Wurzeln Wegweiser angebracht. Folgen Sie dem, der nach rechts zum Gleichberggipfel führt (Bild). Mit ihm folgen Sie der scharfen Kurve, die die Straße hier beschreibt.

Am Ortsrand entlangDie schmale Straße führt - noch ohne Steigung - am oberen Ortsrand entlang. Auch an ein paar Wirtschaftshallen und -gebäuden geht es hier vorbei. Hier und da öffnet sich ein schmaler Ausblick nach rechts unten auf die große Ebene unterhalb des Ortes Gleichamberg. Die Straße macht noch ein paar Kurven, führt eng zwischen einigen Hühnergärten hindurch, deren Bewohner kaum Scheu zeigen, bevor sie sich dann langsam in einem Linksbogen Richtung Wald wendet.

WeggabelungWegweiserIm Anschluss treffen Sie beim Gehen auf dieser (noch) geteerten Straße auf eine Gabelung (Bild), bei der Sie mit der - noch - geteerten Straße links bergauf abbiegen. Hier gibt es auch zwei grüne Wegweiser mit weißer Schrift: Der eine weist zum Frankenblick (kleines Bild).

StreuobstwieseDoppelwegweiserAb sofort sehen Sie auch immer zwei Wegweiser (Bild links), die Sie während der gesamten Tour begleiten: ein grüner Punkt und ein rot ausgefülltes Dreieck.

Bevor die Straße endgültig in den Wald führt, überquert sie noch eine Freifläche mit einer Streuobstwiese (Bild),
die sich rechter Hand ausbreitet.

KriegerdenkmalAm Eingang des Waldes kommen Sie an einem großen Kriegerdenkmal vorbei, das Ihnen als auffälliger Orientierungs- punkt für diese Tour dient. Es steht rechts ganz nah am Wegesrand. Sie können also ruhig einen kurzen "Sprung" dorthin unternehmen. Bei der Einwanderung dieser Tour war Volkstrauertag, weshalb noch Kränze aufgebaut waren.

Grün-weiße SchrankeDanach folgt eine weiß-grüne Schranke (Bild). Nach ihr endet der Teerbelag und Sie wandern von nun an auf einem breiten, geschotterten Forstweg in den Wald hinein. Ab jetzt geht es bergauf. Aber: Der Weg steigt sanft an und verlangt Ihnen noch nicht so viel ab. Es empfiehlt sich jedoch, sich beim Wandern Zeit zu lassen und mit den Kräften hauszuhalten, damit Sie später nicht zu sehr ins Schwitzen kommen.

Deutlicher AnstiegDa hier am Berg vorwiegend Laubbäume stehen, lassen diese auch an nebeligen und damit trüben Spätherbst- oder Wintertagen noch genügend Licht in den Wald. Folgen Sie nun immer dem breiten Schotterweg, der sich anfangs in starken Kurven, später auch mit längeren geraden Etappen am Bergmassiv hochzieht.
Der Anstieg wird mit der Zeit aber immer deutlicher - schließlich "erklimmen"
Sie mit diesem Weg einen fast 700 Meter hohen Berg, der aus einer Ebene
empor ragt.

DoppelwegweiserGabelung im WaldDen Doppelwegweiser mit dem grünen Punkt und dem roten Dreieck begegnen Sie auch beim Aufstieg in guter Regelmäßigkeit. An einer ersten großen Weggabelung (Bild) halten Sie sich rechts. Hier geben auch die beiden Wegweiser an einem der Bäume klare Orientierung, auch wenn sie teilweise stark verwittert sind.

Schnee-EtappeImmer tiefer fällt der Hang nun ins Tal ab, daran merken Sie, wie schnell Sie mit diesem Weg an Höhe gewinnen. An Tagen mit Übergangswetter kann es hier schon vorkommen, dass bereits etappenweise Schnee auf dem Weg liegt (Bild). Ein fast schon alpines Gefühl kann sich breit machen, da Sie im Herbst gestartet sind und im Winter ankommen - und das innerhalb einer knappen Dreiviertelstunde.

T-Kreuzung oben Nach dem weiten Aufstieg erreicht Ihr Weg - schon nahe am Gipfelplaetau - eine T-Kreuzung unterhalb einer Kante (Bild). Hier biegen Sie mit Ihrem Weg erst einmal nach rechts oben in Richtung der höchsten Stelle des Gipfelplataus ab. Merken Sie sich aber diese T-Kreuzung, denn Sie ist ein Schlüsselpunkt dieser Tour.

Großer MobilfunkmastNach dem Rechtsabbiegen steigt Ihr Weg für ein kurzes Stück noch einmal steil an, dann wird der flacher und führt etwa 500 Meter weit sanft bergan in Richtung des Gipfelplateaus auf 679 Metern über dem Meeresspiegel. Oben angekommen, finden Sie sich auf einem großen Plateau wieder, von dem Sie aber noch keine Aussicht haben, aber Sie haben hier die höchste Stelle dieses herausragenden Berges mit seinem ziemlich naturbelassenen Gipfel erklommen. Hier steht ein großer Mobilfunkmast, der auch bei Nebel noch einigermaßen Orientierung bietet. Und hier haben Sie es geschafft: Es gibt keinen Anstieg mehr.

Rückweg vom GipfelAnschließend wandern Sie vom Gipfelplateau auf demselben Weg wieder hinunter zur T-Kreuzung, auf der Sie den Berg erklommen haben. Das sind wieder ca. 500 Meter - diesmal aber bequem bergab. Genießen Sie beim Wandern die Stille dieses Berges, besonders an nebeligen Tagen.

T-KreuzungSobald Sie die T-Kreuzung wieder erreicht haben, biegen Sie noch nicht nach links unten ab. (Das wird später Ihr Rückweg.) Sondern folgen Sie dem Weg, der geradeaus und ohne Steigung am Hang entlang weiter führt. Denn nun geht es zum Highlight dieser Tour: dem Frankenblick. An stark nebeligen Tagen ist Ihnen dieser zwar verwehrt, jedoch hat HINTERINDIEN.DE bereits im Sommer Aufnahmen vom Frankenblick aus gemacht, die Ihnen den eindrucksvollen Ausblick zeigen (siehe Bildteil).

Quer über den Steinbruch-PlatzAuch diesem Weg folgen Sie nun wieder ca. 500 Meter. Er führt wie beschrieben erst eben am Hang entlang. Dann macht er eine deutliche Rechtskurve und führt zwischen alten, verlassenen Gebäuden hindurch. Hier wurde früher Basalt abgebaut. Wegweiser sind hier zwar auf dem ersten Blick keine zu sehen, doch ist der Weg recht eindeutig. Folgen Sie ihm an den Gebäuden entlang (Bild), bis er quer an der linken Seite eines großen Platzes entlang führt. Weit rechts hinten sehen Sie noch die Reste des alten Steinbruchs.

DoppelwegweiserFrankenblick im NebelNach einer Weile sehen Sie aber auch hier wieder die beiden bekannten Wegweiser mit dem grünen Punkt und dem roten Dreieck. Nach der Überquerung des ebenen "Platzes" führt der Weg noch ein kurzes Stück geradeaus, macht dann einen Linksbogen und führt in leichten Kurven direkt hin zum Frankenblick (Bild), einem tollen Aussichtspunkt an der Südecke des Großen Gleichberges. Im Bildteil sehen Sie den grandiosen Ausblick von dieser Stelle bei gutem Wetter.

WegweiserVom Frankenblick aus führt der Weg nun ebenfalls wieder auf derselben Route bis zurück zur T-Kreuzung, auf der Sie den Frankenblick erreicht hatten:

Das heißt, Sie gehen wieder zurück zum großen Steinbruch-"Platz" und überqueren diesen wieder - nun aber auf dessen rechter Seite - und gehen erneut an den Gebäuden entlang bis vor zur Kurve, hinter der Sie wieder die gerade Etappe am Hang entlang bis vor zur T-Kreuzung erreichen. Beim Rückweg fallen übrigens auch die beiden bekannten Wegweiser, die hier angebracht sind, viel besser auf.

Grün-weiße Schranke 2An der T-Kreuzung, die Sie schon kennen, biegen Sie nun nach rechts unten ab und folgen dem breiten, langen Forstweg wieder bis ganz hinunter zur grün-weißen Schranke (Bild) und halten sich dann unterhalb der Streuobstwiese am Ortsrand bei allen Abzweigungen rechts, bis Sie wieder den Start und Ziel-Punkt dieser HINTERINDIEN.DE-Tour erreichen und einen weit über seine Region hinaus sichtbaren Berg erfolgreich erwandert haben.

Die Länge der hier beschriebenen HINTERINDIEN.DE-Tour beträgt etwa 7 Kilometer. Festes Schuhwerk mit gutem Profil sind bei Schnee ein Muss. Die gesamte Tour ist in etwas über über 2 Stunden zu bewältigen.

Der HINTERINDIEN.DE-Service: Drucken Sie die Ausdruck-Version dieses Monatsthemas als Wanderführer aus.

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