Erklärung der Hinweise Die zweite brandneue HINTERINDIEN.DE-Tour 2012 zählt zu den besonders stillen Touren. Dass es im Juni an manchen Tagen sehr heiß sein kann, ist berücksichtigt, geht es doch weite Strecken durch Schatten spendende Wälder. Doch wartet eine Attraktion auf Sie, die Leben in diese Tour bringt - wenn Sie das möchten: der Erlebnispark Schloss Thurn. Zu ihm können Sie entweder während der Tour einen Abstecher machen, oder Sie haben nach dem Wandern noch Lust, sich ordentlich durchschaukeln zu lassen und noch etwas Wildes zu erleben. Die neue HINTERINDIEN.DE-Schloss-Thurn-Tour 2012 bietet Ihnen stille Wälder und Lebenslust zugleich. Sie haben die Wahl!

WanderparkplatzDer Startpunkt dieser Tour (Bild) liegt unweit des Ortes Baiersdorf. Nah am Main-Donau-Kanal befindet sich ein nicht ausgeschilderter Parkplatz, den Sie folgendermaßen erreichen: Um den für diese Tour richtigen Ortsausgang von Baiersdorf zu finden, geben Sie in Ihr Navigationsgerät erst einmal "Hemhofener Straße, 91083 Baiersdorf" ein. Alternativ dazu empfiehlt Ihnen HINTERINDIEN.DE Google-Maps. Wichtig: Klicken Sie hier direkt zu Google-Maps. Fahren Sie aus Baiersdorf hinaus, nach etwa einem Kilometer - teilweise führt die Straße durch eine Allee - überqueren Sie dann den klar erkennbaren Main-Donau-Kanal. Und gleich auf der gegenüberliegenden Seite biegt eine schmale, geteerte Straße rechts ein und führt durch Wiesen zwischen Kanal und Wald entlang. Folgen Sie dieser Straße etwa zwei Kilometer, dann überqueren Sie eine steinerne Brücke. Gleich danach biegen Sie nach links ab und erreichen einen dreieckigen Wanderparkplatz (Bild).

Weg in den WaldVom Parkplatz aus führen mehrere Wege in den Wald , darunter auch geschotterte. Auf diesen werden Sie am Ende der Tour wieder zurückkommen. Wählen Sie jetzt zum Beginn den natürlichsten Weg, der am linken, hinteren Ende des Parkplatzes in den Wald führt. Er mag momentan noch etwas von Waldarbeiten gezeichnet sein - das betrifft am meisten jedoch
nur die ersten hundert Meter. Dann
wird er Schritt für Schritt wieder naturbelassener.

Fitness-ParcoursWährend Sie dem Naturweg also geradewegs in den Wald folgen, schlängelt sich linker Hand ein Bach nahe am Weg entlang. Rechts sehen Sie an den Bäumen Schilder eines Fitness-Parcours, der hier mit der
Nr. 1 startet. Andere Wegweiser sind hier noch nicht zu finden.

HolzbrückeNach wenigen hundert Metern führt eine Holzbrücke nach links über den Bach. Gehen Sie hinüber und steigen danach dem Weg folgend am Hang hoch. Es ist nur ein kurzer Anstieg mit einer hölzernen Waldtreppe, die Ihnen den Aufstieg erleichtert.

Parcours-Station 19Anschließend stehen Sie auf einer großen ebenen Anhöhe, wo sich an einem der Bäume ein kleines blaues Parcours-Schild befindet. Lassen Sie sich aber von der unklaren Richtungsweisung nicht irritieren und gehen Sie hier bitte links weiter. Nach kurzer Zeit erreichen Sie wieder eine weitere Station des Fitness-Parcours mit Eisenstange (Bild). Zur Orientierung: Es handelt sich um die Nr. 19. Biegen Sie hier nach rechts ab und folgen Sie dann dem nun etwas breiteren Weg.

Verzerrte KreuzungEr führt nun ziemlich geradeaus durch den lichten Kiefernwald. Weitere Parcours-Stationen folgen (erst die 18, dann die 16). Lassen Sie sich nicht davon abhalten, vielleicht die eine oder andere Übung zu absolvieren. Es kann nicht schaden, ein wenig zu trainieren. Kurz danach überschreitet der Parcours-Weg eine etwas in die Länge verzerrte Kreuzung. Bleiben Sie auf dem schmalen Parcours-Weg, der geradeaus über den breiten Weg hinweg führt. Danach folgt schon die Station Nr. 6.

Schwarz-Punkt-WegweiserDort ist auch eine kleine Waldwiese,
deren hohes Gras Sie dran erinnert, dass festes Schuhwerk und lange Hosen von Vorteil - wenn nicht sogar unbedingt nötig - sind, um sich vor Zeckenbissen zu schützen. Hier sehen Sie an einem der Bäume nun zum ersten Mal den alten Baiersdorf-Rundweg-Wegweiser mit einem schwarzen Punkt auf weißem Grund
(Wegweiser Schwarzer Punkt).
Er wird Sie nun auf einem Großteil des Weges begleiten und Ihnen Orientierung geben.

In den Wald hinein abbiegenKurze Zeit später öffnet sich der Wald. Hier ist eine Lichtung und Ihr schmaler Parcours-Weg mündet auf einen breiten Schotterweg. Links außen sehen Sie im Hintergrund den Waldrand und freies Land mit Wiesen (Bild). Biegen Sie hier jedoch rechts ab und folgen Sie dem Schotterweg, der mit minimalem Anstieg in den Wald hinein führt.

Schneise mit ÜberlandleitungAuf diesem Weg ist es wieder etwas schattiger, was an heißen Juni-Tagen ein spürbarer Vorteil ist. Nach einer Weile öffnet sich eine breite Waldschneise, durch die eine Überlandleitung führt. Dabei kommen Sie am Strommast Nr. 33 vorbei. Bleiben Sie auf "Ihrem" breiten Weg, der zwischen Hecken mit leichtem Anstieg weiter führt. Dann erreichen Sie auch schon die nächste Parcours-Station mit der Empfehlung, Klimmzug-Übungen zu machen.

Abzweigung mit historischer EicheHinweis-SchildEs geht, wie- der im Wald, weiterhin minimal berg- auf. Links außen sehen Sie Wiesen und Felder. Etwa 100 Meter nach der Schneise treffen Sie an einer Abzweigung wieder auf einen Wegweiser mit schwarzem Punkt (Wegweiser Schwarzer Punkt): Gehen Sie hier geradeaus weiter und biegen Sie nicht hinaus ab, sondern folgen "Ihrem" Weg, der weiter im Wald entlang führt. Dann kommen Sie auch schon an der nächsten Parcours-Station (Nr. 9) vorbei. Kurz darauf folgt ein Schild mit dem Hinweis auf eine historische Eiche (siehe Bildteil). Ihr eindrucksvoller, hohler Stamm steht wenige Meter danach mitten an einer Weggabelung (Bild), an der Sie bitte dem linken Weg weiter folgen. Dort sehen Sie auch wieder den schwarzen Punkt (Wegweiser Schwarzer Punkt) an einem der Bäume.

Der Weg ist nun eben und hier lässt es sich wirklich angenehm wandern. Doch Achtung: Es folgt ein Schild "Fahren und reiten verboten" der Stadt Baiersdorf und der Weg gabelt sich wieder. Wählen Sie hier nun den rechten Weg. Der schwarze Punkt auf weißem Grund (Wegweiser Schwarzer Punkt) ist hier am ersten Baum angebracht. Daraufhin folgt das Parcours-Schild Nr. 11.

Gabelung ohne WegweiserDer Weg ist nun wieder etwas breiter geworden. Folgen Sie ihm geradeaus und auch wenn der nächste Weg rechts abzweigt: Folgen Sie ihm unbeirrt. Allerdings sind hier leider kaum schwarze Punkte sichtbar. Auf einer kleinen Anhöhe folgen dann aber die nächsten beiden schwarzen Punkte. Ab dann fällt der Weg wieder etwas leicht bergab. Dabei macht er erst einen leichten Rechts- dann einen leichten Linksbogen. Anschließend gabelt sich der Weg im lichten Wald erneut (ohne Wegweiser). Biegen Sie hier (Bild) nach links "oben" ab.

Erst etwa 250 Meter nach dieser Gabelung - der Weg wird dort wieder breiter und führt dort wieder durch dichteren Wald - findet sich an einem der Bäume (links) wieder der schwarze Punkt auf weißem Grund (Wegweiser Schwarzer Punkt). Dann haben Sie Gewissheit, dass Sie auf dem richtigen Weg sind.

WegkreuzungDieser breitere Weg macht dann erst einen leichten Rechts- dann einen leichten Linksbogen und mündet dann auf eine Wegkreuzung, auf der beim Einwandern dieser Tour noch viele Zweige von kurz zurückliegenden Waldarbeiten lagen (Bild). Wichtig: Biegen Sie auf dieser Kreuzung (ohne Wegweiser) im 90-Grad-Winkel nach links oben ab.

Hufeisen-WegweiserDer nun eingeschlagene, breite Weg führt über eine Anhöhe und fällt dann wieder leicht bergab. Hier sehen Sie einen anderen Wegweiser mit einem schwarzen Hufeisen auf blauem Grund (Bild). Es "ersetzt" auf dieser kurzen Etappe den hier nicht vorhandenen schwarzen Punkt.

Breiter SchotterwegNach Überquerung der Anhöhe fällt der Weg wieder leicht bergab und Sie erreichen ein großes Wegdreieck: Biegen Sie hier nach rechts ab und Sie sehen rechter Hand in etwa 20 Meter Entfernung einen breiten Schotterweg (Bild). Gehen Sie die 20 Meter hinüber, damit Sie direkt auf dem Schotterweg stehen.

Auf dem breiten SchotterwegSchild ParrenreuthAuf diesem breiten Schotterweg angekommen, biegen Sie jetzt nach rechts oben ab. Zur Orientierung: An der Ecke, wo Sie eingemündet sind, ist an einem der Bäume ein Schild mit der Aufschrift "Parrenreuth" angebracht (kleines Bild). Es folgt eine lange gerade Etappe durch den lichten Kiefernwald - mit nur geringer Steigung (Bild).

Große WegkreuzungVon nun an wird die Orientierung kinderleicht. Denn Sie folgen jetzt ein weites Stück von etwa 2,5 Kilometern diesem breiten Schotterweg. Auch der Hufeisen-Wegweiser begleitet Sie hier noch ein Stück. Nach der ersten Geradeaus-Etappe von etwa 500 Metern erreichen Sie eine erste und kurz darauf eine zweite große Kreuzung (hier handelt es sich wieder um ein großes Wegdreieck): Gehen Sie immer geradeaus weiter.

P. Frank-HütteÜbrigens: Gleich nach der zweiten Kreuzung sehen Sie links die P. Frank-Hütte, eine hölzerne Unterstell-Hütte,
die zum kurzen Verweilen einlädt. Gegenüber der
Hütte sehen Sie an einem der Bäume wieder den bekannten schwarzen Punkt auf weißem Grund (Wegweiser Schwarzer Punkt).

Weg durch den WaldNach der Hütte folgen Sie weiter dem breiten Schotterweg durch den stillen Wald. Er führt ziemlich gerade durch den Wald bis er nach etwa 700 Metern
nach einem leichten Rechtsbogen eine deutliche Rechtskurve beschreibt.

Schnurgerader WegNach dieser Rechtskurve wird der Weg dann immer geradliniger, bis er schnurgerade durch den Wald führt. Jetzt weicht auch die Stille des Waldes: Von links hören Sie nun verstärkt Geräusche und vereinzelt Geschrei. Das kommt vom Erlebnispark Schloss Thurn. Sie können schon von hier aus erahnen, wie sich die Gäste in den Fahrgeschäften amüsieren und "durchschütteln" lassen. Ein Stück weit links des Weges sehen Sie auch Gebäude und Weiden, die zum hinteren Bereich des Erlebnisparks gehören. Folgen Sie aber erst einmal "Ihrem" geraden Weg.

Am Ort abbiegenEtwa eineinhalb Kilometer nach der großen Rechtskurve öffnet sich der Wald und Sie erreichen den Ort Thurn. Hier liegt die Entscheidung nun bei Ihnen: Sie können entweder an der Straße nach links abbiegen, um einen Abstecher zum Erlebnispark zu machen und im Anschluss wieder hierher zurück gehen, um die letzte Etappe dieser HINTERINDIEN.DE-Tour zu wandern. Oder Sie biegen sofort, allerdings auf den zweiten Weg (Bild), der am Gartenzaun des ersten Hauses entlang führt (und keiner derer, die sofort wieder in den Wald führen) nach rechts ab und folgen diesem Weg direkt am Ortsrand entlang.

Weg am OrtsrandLinker Hand befinden sich hier eingezäunte Privat- grundstücke hinter Hecken und anfangs ist auch dieser Weg noch geschottert (Bild). Zu Ihrer Rechten ist eine ebenfalls von Hecken bewachsene Böschung, da Sie hier am Ortsrand entlang wandern.

Zwischen WohnhäusernNach einiger Zeit wird der Weg aber zur geteerten Straße (Bild), der Sie weiterhin immer gerade-
aus folgen. Es geht in geschwungenen Kurven zwischen Wohnhäusern in einem Neubaugebiet hindurch und an einem Kinderspielplatz vorbei.

SitzgruppeDann treffen Sie wieder auf den Ortsrand, an dem es noch ein Stück entlang geht. Dabei kommen Sie an einer noch recht neuen Sitzgruppe (Bild) vorbei.
Im Anschluss führt der
Weg dann wieder vom Ort Thurn weg.

Weg außerhalb des OrtesGleich außerhalb des Ortes gabelt sich der hier sehr breite Weg in drei Richtungen (Bild). Wählen Sie den mittleren Weg. Ihn markiert auch wieder der Ihnen bereits bekannte schwarze Punkt auf weißem Grund (Wegweiser Schwarzer Punkt).

Weg über freie FlächeNach kurzer Gehzeit an
der Seite eines Wäldchens
durchzieht der Weg - weiterhin als breiter geschotterter Weg - dann Wiesen und Felder. Beim Blick über Ihre linke Schulter können Sie nun über Forchheim hinweg auf die Westkante der Fränkischen Schweiz mit dem berühmten Walberla (HINTERINDIEN.DE-Tour Nr. 61) blicken (siehe Bildteil). Genießen Sie hier den schönen Ausblick von Ihrer stillen Wandertour aus auf Berge, die bei sonnigem Wetter von vielen Wanderern und Besuchern frequentiert sind.

Am nächsten WaldrandEinen dreiviertel Kilometer schlängelt sich dieser Schotterweg durch die Wiesen, bevor er auf den nächsten Waldrand trifft (Bild), wo eine neue, komfortable Sitzbank an einem vorgelagerten Baum steht (siehe Bildteil). Dort überquert der Rundweg schräg einen breiten, quer verlaufenden Weg und führt dann als schmälerer Weg noch ein Stück zwischen Hecken und dem Waldrand entlang.

Am Waldrand entlangIm Anschluss geht es noch einmal kurz zwischen Feldern und einer Koppel links hindurch und ein weiteres kurzes Stück am Waldrand entlang (Bild). Daraufhin schließlich mündet der Weg komplett in den Wald und fällt langsam bergab.

Kurze FreiflächeJetzt sind Sie schon auf dem Endspurt. Im Wald fällt der Weg stetig leicht bergab und Sie folgen ihm immer geradeaus, auch wenn er mal leichte Bögen und Kurven beschreibt. Kurz durchschreiten Sie hier eine natürliche Schneise (Bild). Hier sehen Sie linker und rechter Hand längliche Wiesen. Auf der anderen Seite geht es wieder in den Wald.

ZielpunktGenauer gesagt, wird der Weg von Wald und Hecken gesäumt und führt als breiter Hohlweg weiter. Links sehen Sie schon die Wiesen und Felder im Regnitz-Tal. Nach einer Weile mündet der Weg auf einen von rechts oben kommenden Schotterweg. Biegen Sie hier nach links unten ab und im Nu sind Sie wieder unten am Wanderparkplatz, den Start- und Zielpunkt dieser
HINTER
INDIEN.DE-Tour.

Die Länge der hier beschriebenen HINTERINDIEN.DE-Tour beträgt etwas mehr als 7 Kilometer. Festes Schuhwerk mit gutem Profil und lange Hosen sind bei dieser Wald-Tour ein Muss. Die gesamte Tour wird in bis zu 2,5 Stunden zu bewältigen sein.

Der HINTERINDIEN.DE-Service: Drucken Sie die Ausdruck-Version dieses Monatsthemas als Wanderführer aus.

>> Unser Bildteil zeigt Ihnen Impressionen
aus den Wäldern bei Schloss Thurn <<