Erklärung der Hinweise Auf der "Alten Veste" über Zirndorf bei Fürth steht ein hoher Aussichtsturm. Er ragt ein deutliches Stück über die Baumkronen hinaus. Deshalb bietet er einen wohl einmaligen Rundblick über den Ballungsraum Nürnberg-Fürth. Und mehr: Sie können bis zum Walberla und ander Südkante der Fränkischen Alb entlang bis zum Moritzberg sehen. Einige HINTERINDIEN.DE-Tour-Ziele der letzten Jahre stehen quasi Spalier. Grund genug, dass Sie hier fast inmitten in der Großstadt eine Wanderung unternehmen, auf der Sie stets zentral im Stadtwald von Fürth bleiben, und dennoch das Gefühl haben, Sie wären irgendwo weit draußen in Frankens Wäldern.

Bahnhof Alte VesteStartpunkt der Tour ist der Bahnhaltepunkt "Alte Veste". Er befindet sich am oberen Ortsrand von Zirndorf, wo der Wald beginnt. Falls Sie mit Ihrem Wagen anreisen, parken Sie bitte einfach in der Nähe des Bahnhaltepunktes. Nur 100 Meter entfernt ist z. B. eine Einfahrt in den Wald mit kleinem Wanderparkplatz. Um den Bahnhaltepunkt und diesen Parkplatz mit Ihrem Wagen zu finden, geben Sie in Ihr Navigationsgerät einfach "Aldringerstraße, 90513 Zirndorf" ein. Alternativ dazu empfiehlt Ihnen HINTERINDIEN.DE den Routenplaner www.map24.de. Wichtig: Klicken Sie einfach hier direkt zu map24.

WegkreuzungStarten Sie diese HINTERINDIEN.DE-Tour am kleinen Bahnhof. An seiner vorderen Seite führt ein Wanderweg direkt in den Wald hinein (Bild). Dort sehen Sie einen Wegweiser mit einem grünen Kleeblatt auf weißem Hintergrund (Kleeblatt). Folgen Sie diesem geraden Weg, bis Sie - nach fast 200 Metern - eine Wegkreuzung (Bild nächster Absatz) erreichen. Überqueren Sie dort den breiten Forstweg geradeaus und folgen Sie dem schmalen Weg dann schräg nach oben. Nach einer Weile kommen Sie wieder am Wegweiser mit einem grünen Kleeblatt (Kleeblatt) vorbei.

WegkreuzungNach der Überquerung der Wegkreuzung (Bild) steigt der Weg deutlich bergan. Durch die Bäume können Sie bereits den Aussichtsturm der "Alten Veste", das hoch aufragende Highlight dieser Tour, erkennen. Lassen Sie sich hier Zeit, denn es handelt sich bei dieser Etappe um die einzige Steigung dieser Wandertour.

Ehem. BurggrabenNach dem Anstieg führt der Weg erst einmal rechts unten am Turm-Plateau vorbei. Lassen Sie den schmalen steilen Pfad, der direkt nach links oben auf den Wall führt, erst einmal links liegen. Denn nach kurzer Zeit biegt "Ihr" Weg nach links in den ehemaligen Burggraben ab, ohne dass Sie eine Steigung überwinden müssen.

Aufstieg zum PlateauAm hinteren Ende dieses Burggrabens erreichen Sie dann sowohl die Gaststätte "Alte Veste", als auch den Treppenaufgang zum Turm-Plateau. Beim Aufstieg aufs Plateau erinnert eine Tafel an eine Schlacht aus dem Dreißigjährigen Krieg. Hier kämpften am 3. September 1632 der schwedische König Gustav-Adolf und der österreichische Feldherr Albrecht von Wallenstein gegeneinander. Nähere Informationen zur Schlacht finden Sie bei Wikipedia.

Aussichtsturm Alte VesteDass es sich lohnt, die Höhenplattform dieses 1980 erbauten Turmes zu erklimmen, steht ganz außer Frage! Sie werden mit einem einmaligen Rundblick belohnt: In unmittelbarer Nähe sehen Sie Zirndorf und die Stadt Fürth. Deutlich ins Auge sticht selbstverständlich die Stadt Nürnberg mit dem auffälligen runden "Business-Tower" der Nürnberger Versicherung und vor allem mit der Burg. Diese sehen Sie aber von hier aus einer für die meisten ungewohnten Perspektive. Auch Erlangen sehen Sie und dahinter sogar bis hinauf zum Walberla - einem der berühmtesten Berge Frankens. Neben der Südkante der Fränkischen Alb fällt auch der Moritzberg östlich von Nürnberg deutlich ins Blickfeld. (Einige visuelle Eindrücke sehen Sie im Bildteil zu dieser Tour.)

In den WaldAn dieses Highlight, dass sich diesmal am Anfang der Tour befindet, schließt sich jedoch noch eine schöne Wandertour durch den ruhigen Stadtwald von Fürth an. Hier laufen Sie, obwohl Sie sich eigentlich mitten in einem Ballungsraum befinden, wie durch einen stillen Wald in den hintersten Ecken Frankens.
Weiter geht es vom Fuß des Turm-Plateaus an der Einfahrt zur Gaststätte "Alte Veste" vorbei. (Da es sich wieder um einen Rundweg handelt, kommen Sie gegen Ende der Tour wieder in der Nähe der "Alten Veste" vorbei und können dann eine Einkehr planen.) Gleich nach der Einfahrt kommen Sie an der gemauerten Rückwand eines Schuppens vorbei, an dem sich unter anderem wieder der Kleeblatt-Wegweiser (Kleeblatt) befindet. Folgen Sie dem Weg, der an einem langen Zaun entlang mit leichtem Gefälle in den Wald hinein führt.

Über die SchluchtNach dem Ende des Zauns überqueren Sie die dortige Kreuzung geradeaus. Im Anschluss überquert der Weg als Landbrücke eine Art Schlucht oder Steinbruch: Erst öffnet sich links ein riesiges weites Loch (siehe Bildteil). Auch rechts geht es dann weit hinunter. Jedoch sind teilweise Geländer (Bild) angebracht, die den Weg sichern.

KreuzungNach Überquerung der Landbrücke führt der breite Weg geradewegs in ein Wohngebiet. Verlassen Sie den Wald hier jedoch nicht, denn an der großen Kreuzung (Bild) zeigt unter anderem ein schon etwas verwitterter Kleeblatt-Wegweiser (Kleeblatt) an einem Baum nach rechts in den Wald.

SenkeEs folgt ein kurviger Weg, der deutlich auf und ab führt - fast wie ein Kamelrücken. Teilweise hat der Weg links und rechts starke Böschungen. Geben Sie hier also bei feuchter Witterung besonders Acht. Beim Gehen sehen Sie lauter Bahnen, die Cross-Radfahrer hier gefahren haben. Dabei handelt es sich wohl um einen Hobby-Übungs-Parcours junger Leute. Nach einigen Minuten Gehzeit erreichen Sie dann - immer von den Kleeblatt-Wegweisern (Kleeblatt) begleitet - eine Senke (im Bild: Hintergrund), in der Sie bitte nach links abbiegen.

Am Ort entlangErneut führt Sie ein Weg in Richtung der Häuser außerhalb des Waldes. Folgen Sie ihm. Doch kurz bevor Sie den Wald verlassen würden, biegen Sie im 90-Grad-Winkel nach rechts ab. Auch hier sind wieder Wegweiser (Kleeblatt) angebracht. Jetzt geht es ein Stück parallel zum Ort an einem Zaun (Bild) entlang.

Hochreservoir ZirndorfIn Kürze trennen sich dann die Wege: Der ebenfalls hier entlang führende "Blau-Punkt-Weg" biegt nach links unten weg. "Ihr" Kleeblatt-Weg (Kleeblatt) biegt allerdings nach rechts oben ab. Dort erreichen Sie nun einen langen, geraden und geschotterten Waldweg. Er führt an Ruhebänken und an dem 1908 erbauten Wasser-Hochreservoir von Zirndorf (Bild), und später an einem nachgebildeten Festungswall (siehe Bildteil) aus dem Dreißigjährigen Krieg mit Informationstafel und überdachter Sitzgruppe vorbei.

Weg an der Grube entlangAn der folgenden großen, langgezogenen Wegkreuzung gehen Sie geradeaus weiter und folgen weiterhin dem grünen Kleeblatt (Kleeblatt). Der Weg wird nun schmäler und führt an einer langgezogenen Grube entlang (Bild), bevor er dann etwas bergab fällt. Bei diesem leichten Abstieg biegt er - dem Kleeblatt folgend - nach rechts ab. (Nach links würde es auf ein Haus zugehen. Bitte unbedingt den Kleeblatt-(Kleeblatt)-Wegweiser am Baum beachten.) Der jetzt eingeschlagene Weg wird dann wieder schnurgerade.

Schützen-GeländeAn der nächsten kleineren Kreuzung lassen Sie bitte wieder alle anderen Wege außer Acht und richten sich unbeirrt nach dem grünen Kleeblatt
(Kleeblatt).
Es führt Sie wieder in Richtung von Gebäuden, die Sie von weitem aus schon sehen können. Dabei handelt es sich um das Übungsgelände mit dazugehöriger Gaststätte eines Armbrust-Schützenvereins. Gehen Sie auf dem großen Parkplatz einfach links am Zaun entlang und damit an den Gebäuden sowie dem Übungsgelände vorbei.

Über den HöckerAm hinteren Ende des Schützen-Geländes biegt die geteerte Straße nach links unten ab. Wandern Sie jedoch geradeaus weiter und folgen Sie damit weiterhin dem Kleeblatt. Der Weg führt gerade über einen Höcker hinweg (Bild) und schlängelt sich anschließend durch den Wald.

RodelbahnNach kurzer Gehzeit erreichen Sie dann eine kleine Anhöhe mit hölzernem Geländer (Bild). Sie entpuppt sich als das obere Ende einer Rodelbahn, die an beiden Seiten von aufgeschütteten "Banden" begrenzt wird. Werfen Sie einen kurzen Blick hinunter und folgen Sie dann weiter
"Ihren" Kleeblättern.

In der MuldeJe mehr Sie sich vom Schützengelände entfernen, desto wildromantischer wird der Weg. Er biegt nach einer Weile in eine Mulde ab, die dem großen Burggraben vom Anfang dieser Tour leicht ähnelt. Es geht gerade durch sie hindurch und Sie überqueren mit ihr den gesamten Bergrücken. Mitten
in einer Senke (Bild) biegt der Weg dann nach rechts ab.
Geben Sie bei dieser Etappe immer gut Acht auf die
Kleeblatt-Wegweiser (Kleeblatt).

An einer weiteren Grube entlangDer folgende, wieder etwas schmälere Wander-Pfad führt etwa 50 Meter nach der Senke mit der Rechts-Abbiege-Kreuzung wieder an einer länglichen Grube entlang (Bild). Danach fällt er deutlich, fast steil bergab. Und er teilt sich: Folgen Sie den Kleeblättern (Kleeblatt), die Sie leicht links - am rechten Rand der Grube entlang - bergab weisen. Unten sehen Sie bereits einen breiten Waldweg, auf den Ihr Pfad münden wird. Sie haben nun den weitesten Punkt vom Startpunkt der Tour
erreicht.

EinmündungBiegen Sie unten nach rechts - im scharfen Winkel (Bild) - auf den breiten Waldweg ein, obwohl der Kleeblatt-Weg nach links weg führt. Folgen Sie nun dem neuen Wegweiser mit einem roten Andreaskreuz auf weißem Grund (Andreaskreuz rot).

Tümpel im WaldNach kurzer Zeit führt Ihr Weg an einem großen Tümpel vorbei, bevor Sie eine größere Kreuzung erreichten. Überqueren Sie diese geradeaus mit leichtem Rechtsknick. Wiederum kurz danach teilen sich die Wege: Folgen Sie mit dem roten Andreaskreuz (Andreaskreuz rot) dem Weg, der geradeaus weiter führt.

Unteres Ende der RodelbahnDer breite Weg führt nun im weiten Rechtsbogen wieder quer über den Berg hinweg - ohne jegliche Steigung. Nach einiger Zeit kommen Sie am unteren Ende der Rodelbahn im Wald vorbei (Bild), von deren oberen Ende Sie vorhin herabgeschaut haben. Hier steht auch ein Warnschild, dass Sie zum achtsamen Vorbeigehen anhält, falls Sie diese Tour einmal im Winter wandern sollten. Auch bei der nächsten Gabelung folgen Sie dem roten Andreaskreuz (Andreaskreuz rot) nach links.

nach Links vom Schießstand wegSobald sich der Weg wieder gabelt, bleiben Sie auf dem linken Weg, der mit dem roten Andreaskreuz (Andreaskreuz rot) gekennzeichnet ist. Bald kommen Sie unterhalb des Schützengeländes vorbei, worauf Sie ebenfalls ein Warnschild hinweist. Doch Ihr Weg führt nach links davon weg. Es droht keine Gefahr.

Kreuzung mit SitzbankEs folgt eine Etappe, bei der Sie eine ehemalige Wald-Schneise durchqueren, die mit jungen Birken bewachsen ist. Danach treffen Sie auf eine große Kreuzung (mit Sitzbank), auch hier weist der Andreaskreuz-Weg (Andreaskreuz rot) geradeaus weiter.

Natürlicherer WaldwegNun wandern Sie auf einem Pfad, der anfangs bei regnerischem Wetter, matschig sein kann. Doch ist er dafür viel naturbelassener als der bisherige breite Waldweg. Folgen Sie ihm also geradeaus und weichen Sie an den feuchten Stellen einfach etwas zu seinem Rand hin aus. Hier fällt auf jeden Fall viel Licht in den Wald. Nach einem leichten Rechtsbogen fällt er dann leicht bergab und führt wieder geradeaus weiter. Auch an der nächsten, kleineren Kreuzung, in deren Mitte ein Baum steht, gehen Sie geradeaus weiter. Dabei verraten Ihnen nur ganz leichte Verkehrsgeräusche, dass Sie sich eigentlich immer noch im Ballungsraum Nürnberg-Fürth befinden.

Hier nach rechtsNach einer weiteren, schnurgeraden Weg-Etappe folgt eine weitere Kreuzung, an der Sie nun auch wieder auf den grünen Kleeblatt-Wegweiser (Kleeblatt) treffen. Wichtig: Ab jetzt folgen Sie wieder unbedingt diesem grünen Kleeblatt. Es führt Sie wieder zurück zum Startpunkt dieser Tour, denn schon 30 Meter nach der Kreuzung teilen sich die Wege wobei der Andreaskreuz-Weg nach links weg führt und Sie jedoch dem grünen Kleeblatt-Weg (Kleeblatt) nach rechts folgen.

Abbiegung im rechten WinkelLinks sehen Sie übrigens schon einige Häuser von Dambach durch die Bäume (siehe Bildteil), das bereits ein Ortsteil von Fürth ist. Ihr Kleeblatt-Weg führt Sie jedoch im idyllischen Wald weiter. Nach einer Weile beschreibt er einen leichten Rechtsbogen und führt damit wieder weiter in den Wald hinein. Etwa 300 Meter nach der Gabelung biegt er im rechten Winkel nach rechts ab, um dann nach nur etwa 50 Metern wieder im 90-Grad-Winkel nach links abzubiegen. Dann folgt wieder eine gerade Etappe.

BergrückenMit der Zeit wird der Weg dann etwas undeutlicher - dadurch aber auch wieder natürlicher. Die Kleeblatt-Wegweiser (Kleeblatt) halten Sie weiterhin sicher in der Spur. Es folgt ein weiterer Rechtsbogen, mit dem Sie einen anderen Weg geradeaus überqueren. Beim Blick über die rechte Schulter wird bereits - so lange noch kein Laub an den Bäumen ist - der gesamte Bergrücken wieder etwas deutlicher sichtbar (Bild).

Zurück auf den breiten ForstwegJetzt nähern Sie sich dem Ausgangspunkt dieser Tour. Beim genauen Hinsehen können Sie sogar schon den Aussichtsturm oben auf dem Bergplateau durch die Bäume erkennen. Es folgt eine Rechtskurve, nach der der Weg dann auf den breiten Forstweg vom Anfang der Tour mündet. Das heißt, Sie biegen auf ihm nach links ab und folgen ihm ein kurzes Stück, bis Sie wieder an die allererste Kreuzung der Tour im Wald gelangen. Biegen Sie hier schräg nach links unten ab und Sie erreichen nach circa 200 Metern wieder den Bahnhaltepunkt "Alte Veste" - den Start- und Zielpunkt dieser HINTERINDIEN.DE-Tour. Falls Sie noch Lust und Zeit haben, müssen Sie allerdings noch nicht ganz zurück gehen, sondern gönnen sich noch einmal den kurzen Anstieg zum Turm und zur Gaststätte, um dort einzukehren.

Die Länge der hier beschriebenen HINTERINDIEN.DE-Tour beträgt etwa 6,5 Kilometer. Festes Schuhwerk mit gutem Profil ist zu empfehlen. Diese Tour wird in bis zu 2 Stunden zu bewältigen sein (ohne Einkehr-Zeiten).

Der HINTERINDIEN.DE-Service: Drucken Sie die Ausdruck-Version dieses Monatsthemas als Wanderführer aus.

>> Unser Bildteil zeigt Ihnen Impressionen rund um die
Alte Veste bei Zirndorf im Ballungsraum Nürnberg-Fürth <<