Erklärung der Hinweise Auf seinem Höhenplateau steht eine Kapelle, die vom ältesten geschlossenen Lindenkranz Europas umringt ist: Die Rede ist vom Veitsberg (auch Ansberg). Mit 460 Metern über dem Meeresspiegel ist er zwar niedriger als sein berühmter Nachbar, der Staffelberg, doch kann man von ihm einen ebenso herrlichen Rundblick über das Obermaintal genießen. Außerdem sind Sie auf dem Veitsberg viel eher von Stille umgeben.
Mit Viktor von Scheffel ist der Veitsberg sogar indirekt in die Literatur eingegangen. Allerdings hat der berühmte Dichter des Frankenliedes wohl die Adelgundiskapelle auf dem Staffelberg mit der Veitskapelle auf dem Veitsberg vertauscht. Entdecken Sie aktuell im Januar 2016 diese nachgewanderte HINTERINDIEN.DE-Tour in die reizvolle Landschaft am Obermain rund um diesen einzigartigen Berg.

Richtung LoffeldRichtung LoffeldStartpunkt der Tour ist ein Stück außerhalb des kleinen Dorfes Sträublingshof. Um diesen Ort zu finden, geben Sie in Ihr Navigationsgerät einfach "Sträublingshof, 96250 Ebensfeld" ein. Alternativ dazu empfiehlt Ihnen HINTERINDIEN.DE Google-Maps. Wichtig: Klicken Sie hier direkt zu Google-Maps. Fahren Sie durch den Ort hindurch in Richtung des Naturfreundehauses. Wenige hundert Meter außerhalb von Sträublingshof biegt an einer Abzweigung ein Weg nach rechts oben zum Naturfreundehaus ab.

ParkplatzFahren Sie hier jedoch geradeaus in Richtung Loffeld: Nach etwa 300 Metern und einem weiten Linksbogen erreichen Sie einen kleinen ringförmigen Parkplatz, auf dem Sie Ihren Wagen abstellen können und die Tour beginnt.

WegabzweigungDie Tour starten Sie, indem Sie vom kleinen Parkplatz aus in Richtung Sträublingshof gehen. Gleich nach Verlassen des Parkplatzes zweigt ein Weg vom Fahrweg (auf dem Sie hierher gefahren sind) nach links ab (Bild).

Dort ist am Anfang auch ein Wegweiser angebracht, der Sie zum Naturfreunde- haus führt. Es folgt eine angenehme Wegetappe am Waldrand entlang, von der aus Sie schon über die rechte Schulter hinweg einen schönen Ausblick hinüber zum Veitsberg haben.

im WaldNachdem Sie auf diesem Weg eine Weile am Waldrand entlang gewandert sind, führt er geradeaus in den Wald. Dunkel wird es nicht, da es sich um einen sehr lichten Kiefernwald handelt. Nach relativ kurzer Zeit erreichen Sie ein Wegdreieck, auf dem ein Weg vom rechts unten liegenden Naturfreundehaus herauf führt. An einem Baum finden sich zahlreiche Wegweiser. (Unter anderem der des Frankenweges.) Biegen Sie hier in steilem Winkel nach links oben ab.

Am nächsten Waldrand entlangEs folgt ein kurzer aber deutlicher Anstieg, bis Sie auf eine freistehende, markante Kiefer (siehe Bildteil) treffen. An ihr gabelt sich der Weg: Wandern Sie nun links weiter und folgen Sie dem Weg, der oberhalb des lichten Waldes noch einmal leicht bergauf führt. (Hier war früher der Waldrand. Doch bis heute wurde hier viel Wald entfernt und der Waldrand ist - entgegen den winterlichen Bildern hier - nun weiter links unten.)

PfadeinmündungNach einer geraden Etappe macht der Weg einen leichten Rechtsbogen und führt noch einmal minimal bergan, bis Sie auf eine Einmündung (Bild) treffen, auf der von links her ein schmaler Pfad über den Bergrücken zu Ihrem Weg stößt. Dieser Pfad kommt ebenfalls vom Parkplatz herauf, auf dem diese Tour startet. Er empfiehlt sich allerdings eher für die Sommermonate. Biegen Sie auf diesem Pfad aber nach rechts ab. Von der Einmündung aus können Sie bereits einen herrlichen Blick hinüber zum Staffelberg genießen.

Richtung StublangSie erreichen dann eine Hecke, an der es noch ein Stück weit entlang geht, bevor Sie eine wichtige Kreuzung mit einem weiteren Wegweiser erreichen: Dort würde zwar einer der Wegweiser nach rechts oben zu einem älteren Aussichtspunkt führen.

Ignorieren Sie diesen bitte und biegen Sie nach links in Richtung Stublang ab und gehen an der Kante des Hochplateaus mit Hecke entlang, die sich linker Hand erstreckt.

Über die EbeneAn dieser Hecke öffnet sich nach 50 Metern auch noch einmal ein Aussichtspunkt mit Blick auf den Staffelberg. Eine interessante Infotafel beschreibt dort die Stufenlandschaft des Jura. Es ist angenehm, diesen breiten Weg an der Hecke, die sich mit der Zeit aber sehr lichtet (Bild) weiter zu gehen, der mit der Zeit beginnt, leicht bergab zu fallen.

AbbiegungDabei führt er ein Stück durch den Wald, der sich von links her schließt. Nach einer Weile geht es wieder aus dem Wald hinaus, der sich nur noch links am Weg entlang zieht. Der Weg wird gepflastert und Sie erreichen die Ecke eines Waldrandes mit einem Wegweiser (Bild). Nach seiner Beschriftung geht es links hinunter nach nach Stublang, wohin diese Tour aber nicht führt: Wandern Sie hier vielmehr im scharfen Winkel nach rechts oben - also vom Wald weg.

Aufstieg zum DornigIhre nächste Wegetappe führt über den 530 Meter hohen Dornig. Er ist also nur knapp niedriger als der Staffelberg, was aber bedeutet, dass nun noch einmal ein deutlicher Anstieg folgt: der einzige längere Anstieg dieser Tour. Anfangs macht der Weg einen leichtem Rechtsbogen (Bild), bevor er dann immer geradeaus weiter nach oben in den Wald der Dornig-Kuppe hinein führt. Oben sehen Sie schon einen Sendemast über die Baumwipfel ragen. Allerdings ist von dort aus keine Aussicht möglich.

DornigWandern Sie auf und über den Dornig immer konsequent geradeaus. Beim Aufstieg zweigt ein Weg nach rechts ab: Gehen Sie hier geradeaus bergauf. Oben erreichen Sie dann den Sendemast und ein kleines Technik-Gebäude zu seinen Füßen (Bild). Folgen Sie auch hier dem breiten Forstweg, der geradeaus und damit links an dem Technik-Häuschen vorbei und weiter führt. (Den schmäleren Weg nach rechts über den eigentlichen Gipfel können Sie sich ohne Bedenken sparen.)

Auf dem HochplateauWegweiserNun folgt ein weites Stück über das Hochplateau des Dornigs. Dabei gehen Sie durch einen stillen Wald. An der hinteren Ecke einer eingezäunten Baumschonung (Bild) biegt ein Weg nach links ab. Ignorieren Sie auch diesen und wandern geradeaus weiter. Ein Wegweiser zeigt hier auch nur noch 300 Meter bis zu einer Schutzhütte an, die Sie in Kürze erreichen werden.

Wegweiser nahe der SchutzhütteDann öffnet sich der Wald wieder und Sie sehen nach kurzer Zeit ein Stück weit rechts vom Weg entfernt die hölzerne Schutzhütte hinter dem Dornig an einem Wiesen-Dreieck. Diese HINTERINDIEN.DE-Tour führt jedoch nicht zu ihr hin oder an ihr nach unten vorbei, sondern geradeaus weiter. Sie sehen schon in kurzer Entfernung einen Wegweiser oben an der Ecke des Waldes (Bild). Von ihm aus geht es leicht links weiter über das offene Hochplateau ein kurzes Stück in Richtung der Küpser Linde (HINTERINDIEN.DE-Tour vom November 2004). Im Sommer lassen sich übrigens beide Touren von hier aus kombinieren.

Kelbachtaler HöhenwegDoch nach nur etwa 70 Metern folgt in dieser Richtung schon der nächste Wegweiser auf freiem Feld. Biegen Sie an ihm nun im scharfen Winkel nach rechts ab auf einen großen Wanderweg - den Kelbachtaler Höhenweg. Kurz nachdem Sie abgebogen sind, kommen Sie an einem Forstweg-Schild vorbei (Bild). Dann zielt der Weg geradeaus in Richtung des nächsten Waldes. Hier werden Sie an Sonn- und Feiertagen nun sicher schon einigen anderen Wanderern begegnen.

Große WaldlichtungDer Weg führt in den Wald hinein und nach wenigen hundert Metern öffnet sich aber eine weite Lichtung mit Wiesen und Feldern im Wald (Bild). Sie gehen an ihrer rechten Seite mit dem Weg am Waldrand entlang, wo Sie auch an einer schön gelegenen Sitzgruppe vorbei kommen. Es lohnt sich also, diesen Weg auch einmal für eine Sommertour einzuplanen.

Sand- bzw. KiesgrubeNach der Lichtung führt der Weg im leichten Rechtsbogen wieder weiter durch den Wald. Bald öffnet sich wieder eine Lichtung an deren rechten Rand Sie mit dem Weg entlang gehen. In ihr breitet sich ein kleiner Steinbruch bzw. eine Kiesgrube aus (Bild). Danach fällt der Weg dann abrupt und deutlich bergab. Achten Sie beim Bergabgehen darauf, dass Sie nicht ausrutschen.

Veitsberg-BlickMit dem Abstieg verlassen Sie nicht nur das Sattelplateau des Dornigs sondern damit das gesamte Höhenplateau der Fränkischen Schweiz. Der Wald öffnet sich auf halber Höhe und gleich am Waldrand ist wieder ein Aussichtspunkt von dem aus sich ein herrlicher Ausblick bietet, nicht nur auf den Staffelberg, sondern z.B. auch das auffällige Klinikum von Kutzenberg (im Maintal). Halten Sie hier eine Weile inne. Vor sich sehen Sie auch schon den Veitsberg. Folgen Sie dem Weg, der sich nun in Geradeaus-Richtung weiter bergab schlängelt.

WanderparkplatzNach einer Weile kommen Sie durch einen Hohlweg und über einen kleinen Wanderparkplatz zu einer schmalen Landstraße, die nach Sträublingshof führt. Überqueren Sie diese achtsam und folgen Sie aber auf der gegenüberliegenden Seite (leicht versetzt) dem Weg, an dessen Einfahrt die Veitskapelle schon ausgeschildert ist.

Weg zur VeitskapelleZur Veitskapelle hin führt ein gerader, befestigter Weg an einem Waldrand entlang. Es geht noch etwa zwei Kilometer immer geradeaus, wobei Sie nur ab und an von kurzen Waldstücken unterbrochen nach links unten schon den Ausblick auf das Maintal und die dem Berg vorgelagerten Dörfer erleben können.

VeitskapelleNach dieser flachen Etappe erreichen Sie dann den 460 Meter hohen Veitsberg mit der auf ihm thronenden Kapelle. Hierbei handelt es sich in der Tat um einen außergewöhnlichen Ort mit einer ganz besonderen Aussicht. Ein großer Teil des Obermaintals rund um Ebensfeld öffnet sich Ihrem Blick. Die Eierberge rücken ebenso ins Blickfeld, wie erneut der Staffelberg in voller Breite oder die Banzer Berge und Bad Staffelstein. Besonders wenn die Dämmerung beginnt, ist es hier auch im Winter sehr romantisch (siehe Bildteil).

Straße nach SträublingshofZurück nach Sträublingshof gelangen Sie, indem Sie genau die beiden Kilometer, die Sie von der schmalen Landstraße zur Veitskapelle heraufgekommen sind, wieder zurück wandern. Wieder auf der schmalen Landstraße angekommen, biegen Sie dann nach links unten ab. In großen Kurven führt sie sogleich der Weg durch den Wald. Geben Sie jetzt im Winter Acht auf Fahrzeuge und die evtl. rutschige Fahrbahn, auch wenn hier kaum Verkehr aufkommt.

Aussicht vor SträublingshofNach einer großen weiten Kurve öffnet sich der Wald wieder und Sie stehen im Nu wieder am Ortsschild von Sträublingshof, wo sich noch einmal ein kleiner Aussichtspunkt (Bild) mit Blick nach links unten ins Tal befindet.

 

Hinter SträublingshofDurchqueren Sie Sträublingshof geradeaus und damit leicht bergab durch eine Senke in Richtung Naturfreundehaus. Und wie schon am Anfang der Tour biegen Sie nach dem großen Linksbogen an der Abzweigung NICHT nach rechts oben zum Naturfreundehaus ab, sondern wandern geradeaus die letzten 300 Meter in Richtung Loffeld, wo Sie schließlich wieder auf dem kleinen Wanderparkplatz, dem Start- und Zielpunkt dieser HINTERINDIEN.DE-Tour, ankommen.

Kurz vor dem ParkplatzDie Länge der hier beschriebenen HINTERINDIEN.DE-Tour beträgt etwa 9,6 Kilometer. Festes Schuhwerk mit gutem Profil ist zu empfehlen, jedoch kann die Tour auch bei winterlicher Witterung gewandert werden. Sie sollten dabei aber auf Schnee oder Glatteis achten, damit Sie nicht ausrutschen. Diese Tour wird in bis zu 3 Stunden zu bewältigen sein (ohne Einkehr-Zeiten).

Der HINTERINDIEN.DE-Service: Drucken Sie die Ausdruck-Version dieses Monatsthemas als Wanderführer aus.

>> Unser Bildteil zeigt Ihnen Impressionen
rund um den Veitsberg <<