Erklärung der Hinweise Die Mitte des Jahres bricht an und mit ihr die längsten Tage. HINTERINDIEN.DE führt Sie im Juni ins westliche Mittelfranken in "Frankens Gemütliche Ecke". Hier thront ein noch recht neuer Aussichtsturm - über stillen Tälern - südlich von Markt Bibart. Die Wanderregion bei Neundorf (Gemeinde Sugenheim), wo der Fränkische Bocksbeutel-Wanderweg verläuft, wartet schon auf Ihren Besuch.

Eine Holzbank-Sitzgruppe am StartpunktUm den Startpunkt der Juni-Tour 2007 zu erreichen, empfiehlt Ihnen HINTERINDIEN.DE den Routenplaner www.map24.de. NEU: Klicken Sie einfach hier direkt zu map24. Sie erreichen dann als Ziel den Ort Neundorf. Dort fahren Sie einfach zum Ortsende, wo sich zwei Wandertafeln und ein kleiner Weiher befinden. Parken Sie Ihren Wagen dort so, dass er keinen landwirtschaftlichen Verkehr behindert.

Hier am Ortsausgang finden sich gleich eine ganze Reihe von Wegweisern. Einer weist zwar vor dem Weiher rechts direkt in Richtung Turm. HINTERINDIEN.DE empfiehlt jedoch folgenden schönen Rundweg: Starten Sie auf diesen links am Weiher vorbei ortsauswärts. Folgen Sie hier dem gepflasterten Weg (Wegweiser SU 3 )geradeaus aus dem Ort hinaus. Sie kommen am Weiher, der dann rechts von Ihnen liegt, an einer Holzbank-Sitzgruppe und an einem Spielplatz vorbei.

Ein altes zerfallenes BaumhausDieser Weg führt erst einmal geradeaus nach hinten ins weite Tal hinter Neundorf. Nach etwa 300 Metern macht der Weg eine lange Rechtskurve an der ein Weg nach unten weg führt. Bleiben Sie jedoch noch auf dem gepflasterten Weg. Er führt jetzt an einer Hecke entlang. Erst nach ca. 200 Metern weist ein Wegweiser SU 3 nach links weg. Zur sicheren Orientierung: An dieser Stelle steht ein Baum mit einem alten zerfallenen Baumhaus in der Krone. Biegen Sie also hier nach links ab auf einen anderen gepflasterten Weg mit grüner Mittelspur, der - wiederrum geradeaus - nach hinten ins Tal auf einen Waldrand zu steuert.

Die gepflasterte Etappe dieses Weges endet an einer kleinen Kreuzung, auf der Sie geradeaus weiter gehen. Jetzt ist es nicht mehr weit bis zum Wald, in den Sie ebenfalls geradeaus hinein wandern. Hier folgt ein ca. 100 Meter langes, nicht gut befestigtes und eventuell stellenweise nasses und mit langem Gras überwachsenes Wegstück. Geben Sie hier etwas Acht, um weiterhin trockene Schuhe zu behalten. Nach diesen eher feuchten 100 Metern mündet Ihr Weg auf einen breiten geschotterten Forstweg. Gehen Sie hier leicht rechts nach oben weiter. Da es sich hier um eine große Wegschleife handelt, stößt nach 50 Metern von links der gleiche Weg auf Ihren Weg. Wandern Sie einfach immer bergauf. Die Steigung bleibt moderat und hier im Wald ist es auch im Juni im Normalfall nicht so heiß.

Lange Wege in stillen WäldernAuf diesem breiten Forstweg gehen Sie nun 2 Kilometer weit. Er führt anfangs stetig aber sanft bergauf. Weiter oben sehen Sie - rechts und links - einzelne Wiesen und Felder auf großen Waldlichtungen. Bleiben Sie jedoch immer auf dem breiten großen Forstweg und lauschen Sie den sommerlichen Klängen der Natur. Zahlreiche heimische Vögel sind zu hören und das Surren vieler Honigbienen. Nach einer Weile führt der Weg dann wieder in engeren Kurven bergab und bleibt in einem bewaldeten stillen Tal. Nach insgesamt 2 Kilometern erreicht Ihr Weg eine Y-Kreuzung. (Zur Orientierung: Vorne ist eine kleine Wiese zu sehen.) Wählen Sie an dieser Y-Kreuzung den linken Weg.

Jetzt im Juni ist alles saftig dunkelgrünSie gehen also von der Y-Kreuzung aus links an der kleinen Wiese vorbei. Ihr Weg steigt hier nun deutlich an. Folgen Sie dieser Steigung nur knapp 400 Meter, bis es nach mehreren Biegungen oben wieder flacher wird. Oben ist eine eher unauffällige Kreuzung, an der Sie nach rechts auf einen natürlichen Weg einbiegen. An der Einbiegung finden Sie einen Wegweiser mit einem blauen Doppelkreuz auf weißem Grund (). Dieser natürliche Weg führt Sie nun angenehm auf dem Höhenrücken entlang. Es geht immer mal wieder durch kleine Senken und über flache Rücken, aber immer geradeaus. An der linken Wegseite geht es teilweise steil hinunter, da Sie direkt oben auf der Bergkante der 411 Meter hohen Hüßbachleite laufen. Ab und an bieten sich schon jetzt ein paar Ausblicke durch Baumlücken nach Norden hin.

Der König-Ludwig-AussichtsturmNach langen, ruhigen und immer wieder von Sonnenlicht durchfluteten 1 1/2 Kilometern im Wald erreichen Sie einen Waldrand. An ihm geht es - weiterhin geradeaus - entlang. Nach Rechts öffnet sich stellenweise schon der Blick nach Süden und vorne nach Südosten. Nur noch einen halben Kilometer geht es am Wald entlang, bis Sie das Highlight dieser Tour erreichen: den König-Ludwig-Turm auf der Hüßbachleite. Er ist neuerer Bauart und immer geöffnet. Steigen Sie seine Stufen empor und genießen Sie die weiten Ausblicke nach Norden über Markt Bibart hinweg. Weit im Süden sehen Sie einen großen Fernsehturm. Dabei müsste es sich um den Turm bei Burgbernheim handeln, in dessen Nähe das Teufelshäusl steht (HINTERINDIEN.DE: August 2004).

Vom Turm aus führt der Weg SU 1 durch die Wiesen und Felder vom Wald weg. Nach nur etwa 100 Metern fällt der Weg an der südlichen Bergkante dann auch gleich steiler ab. Es geht an einer Hecke entlang. Linker und später auch rechter Hand erstreckt sich einer der vielen Weinberge (siehe Bildteil) dieser Region. Noch sind die Blätter saftig grün und der Jahrgang 2007 ist noch im Wachstum.

Der Weg schlängelt sich durch stille TälerIhr Weg schlängelt sich hinab in ein weites ebenfalls sehr stilles Wiesental. Dort gehen Sie immer geradeaus. Nach einer Weile ist Ihr Weg wieder gepflastert, führt geradeaus über ein begradigtes Flurbächlein hinweg und steigt dann wieder sanft bergan. Hier sind auch wieder einige Hecken am Weg und ein weiterer gepflasterter Weg mündet - von rechts unten kommend - auf Ihren Weg ein. Er führt noch einmal über einen sanften Rücken und oben wieder an einem Weinberg vorbei.

Endspurt bis NeundorfLinks sehen Sie am Wald eine Kegelbahn. Nach der kleinen Anhöhe fällt der jetzt noch breitere Pflasterweg auch schon wieder ab und führt in Kurven wieder hinunter in Richtung Neundorf. Kurz vor dem Dorf macht er noch einmal eine scharfe Rechtskurve und hält direkt auf den kleinen Weiher am Start- und Zielpunkt dieser Tour zu.

Die Länge des hier beschriebenen Weges beträgt 7,5 Kilometer. Wichtig sind bei dieser Tour - wie immer beim Wandern - feste Schuhe, damit Sie vor Zecken sicher sind. Außerdem sind feuchte Wegstellen dann ebenfalls kein Problem. Die von HINTERINDIEN.DE beschriebene Tour wird etwa 3 Stunden dauern.

Der HINTERINDIEN.DE-Service: Drucken Sie die Ausdruck-Version dieses Monatsthemas als Wanderführer aus.

>> Unser Bildteil zeigt Ihnen Impressionen
aus den stillen Tälern bei Markt Bibart <<