Erklärung der Hinweise "Alles neu macht der Mai“ ... Viel Wahrheit liegt in diesem Spruch, denn jetzt im Mai wird alles wieder grün. Und wie gewohnt führt Sie HINTERINDIEN.DE hinaus in Frankens schöne Landschaft. Ja mehr noch: Die "grüne Krone" - der Frankenwald - bei Kronach wartet schon auf Ihren Besuch.

Um den Startpunkt der Mai-Tour 2007 zu erreichen, empfiehlt Ihnen HINTERINDIEN.DE den Routenplaner www.map24.de. NEU: Klicken Sie einfach hier direkt zu map24. Sie erreichen dann als Ziel die Untere Grümpelmühle.

Die untere GrümpelmühleDort fließt unten vor der Mühle der Grümpelbach vorbei. Stellen Sie Ihren Wagen an der Straßeneinmündung bitte so ab, dass der Verkehr auf der kleinen Straße nicht zum Erliegen kommt. Falls dort kein Platz (mehr) sein sollte, können Sie auch etwa 150 Meter vorher parken. Dort ist am rechten Straßenrand ein breiter Haltestreifen. Gehen Sie dann direkt zur Mühle.

Der Steg über den BachDie Mai-Tour selbst beginnt direkt an der Einmündung zur unteren Grümpelmühle. Hier führt ein befestigter Fußgänger-Steg über den Grümpelbach. (Bitte nur diesen bei der Mühle überqueren und nicht mit dem 150 Meter vorher verwechseln.) Ein Wegweiser mit einer grünen 5 auf weißem Grund leitet Sie auf der ersten Etappe (). Auf der anderen Seite des Baches steigt der Wanderpfad dann gleich steil bergauf. Sparen Sie hier Ihre Kräfte und lassen Sie sich viel Zeit beim Aufstieg. Es wird der einzige deutliche Anstieg dieser Tour sein, dafür ist er aber enorm. Achten Sie auf Trittfestigkeit, damit Sie nirgends abrutschen.

Der Wanderpfad steigt anfang stark anNach der ersten steilen Etappe - und dem nach allen Seiten steilsten Stück Weg - kreuzt der Wanderpfad einen Forstweg und führt darüber hinweg. Ein weiteres Mal geht es steil bergauf, bis es weiter oben dann langsam flacher wird. Vom Fichtenwald wandelt sich der Wald hier oben immer mehr zum Buchenwald. Oben überquert Ihr Pfad einen weiteren, naturbelasseneren Forstweg. Danach geht es an einer Art Buchenhecke entlang, wo sich der Wald nach rechts hin lichtet. Hier bietet sich stellenweise ein Blick übers Tal hinweg zu den dunklen, bewaldeten Bergrücken auf der anderen Talseite. Dann wird der Wald wieder dunkler, da ab jetzt wieder mehr Fichten den Weg säumen. Hin und wieder findet sich auch ein Wegweiser "Neufang/Lahm". Diesen müssen Sie nicht weiter beachten, denn für Sie zählt hier nur die grüne 5 ().

Kirchturm von NeufangNach einer Weile mündet der Wanderpfad in einen breiten, geschotterten Forstweg, dem Sie nach rechts folgen. Dieser Weg verlässt nach einem kurzen Stück dann den Wald und führt geradeaus hinaus in die Wiesen und Felder und oben über den Bergrücken. Außerhalb des Waldes steigt der Weg auch noch einmal ganz sanft an und führt - nach etwa einem halben Kilometer - an eine Landstraße, der Sie (am linken Rand) nach links folgen. Beim Blick geradeaus über die Wiesen sehen Sie den Kirchturm von Neufang (Bild rechts) und beim Blick über die linke Schulter - hinter Bäumen - bereits den Kirchturm von Birnbaum. Vor sich sehen Sie an der Landstraße übrigens den Ort Neufang.

Kapelle vor Birnbaum"Ihre" Landstraße mündet nach nur wenigen hundert Metern auf eine weitere Landstraße, der zugleich ein Wanderweg folgt. Er hat das Symbol zweier roter Querbalken auf weißem Grund (). Wiederum auf der linken Seite dieser Landstraße gehen Sie nun einen Kilometer - unter anderem an einer kleinen Kapelle vorbei - bis zum Ort Birnbaum. Diese Landstraße bietet sich ausnahmsweise deshalb gut an, weil sie einerseits einen Wanderweg "beherbergt" und andererseits gute Ausblicke garantiert.

Die Wasserwarte BirnbaumIn Birnbaum selbst folgen Sie der Straße immer geradeaus weiter durch den Ort. Es geht am großen Dorfplatz vorbei, der linker Hand liegt. Dann folgen Sie der Straße, die nun langsam wieder aus Birnbaum hinaus führt. Am Ortsrand treffen Sie auf eine Gabelung, an der Sie nach links weiter wandern. Jetzt sind Sie auf 610 Metern über dem Meeresspiegel und es sind nur noch ein paar hundert Meter bis zum Highlight dieser Tour: der Wasserwarte Birnbaum (geöffnet von Mai bis November). Sie ist ein Turm zur Wasserversorgung des Orts und hat eine Höhe von 32 Metern. Die Aussichtsplattform befindet sich auf 29 Metern Höhe. Genießen Sie den Rundblick über den Frankenwald. Östlich erkennt man den Döbraberg mit seiner kugelförmigen Radar-Kuppel. Nordwestlich sehen Sie - über Baumwipfel hinweg - den Altvater-Turm auf dem Wetzstein im Thüringer Wald.

Kleine Kapelle unterhalb von BirnbaumNach dem herrlichen Rundblick gehen Sie wieder zurück zum Dorfplatz von Birnbaum. Direkt nach dem auffälligen gelben Haus (mit dem Bushaltestellen-Schild), biegen Sie in die Dorfstraße nach rechts unten ein. Hier geht es dann erst einmal immer ziemlich geradeaus leicht bergab. Unten, beim Haus Nr. 30 macht die Straße eine Linkskurve und führt - an einer Häuserreihe entlang - weiter. Gehen Sie die ganze Häuserreihe entlang. Dort, wo dann das geteerte Sträßchen endet, biegt ein Weg nach rechts unten ab und führt an einer weiteren kleinen Kapelle vorbei. Hier passieren Sie auch das Ortsausgangs-Schild, das weiter nach Lahm weist. Ab der Kapelle ist der Weg übrigens wieder geschottert.

Kurz nach diesem Ortsausgangs-Schild gabelt sich der Weg. Gehen Sie leicht nach rechts weiter hinunter. Hier geht es nun deutlich bergab. Sie kommen wieder in den Wald und auf einen breiten Schotter(fahr)weg, der stetig nach unten führt. Erst ziemlich gerade, dann in einer deutlichen Linkskurve geht es fast bis in den Talgrund hinunter. Seitlich von Ihnen (rechts) plätschert ein klarer Bach mit hinunter ins Tal. Er hat sich ein breites Bett in den moosigen Boden gefressen. Nach einer Weile überquert Ihr Weg, der nun wieder eben verläuft, eine Brücke und der Bach ist nun auf Ihrer linken Wegseite.

Ein Stück nach der Brücke treffen Sie auf eine große Weggabelung. Halten Sie sich hier links: Ein Wegweiser weist hier ins Grümpeltal. Kurz darauf folgt eine weitere Weggabelung. Gehen Sie auch hier links auf dem breiten Schotterweg weiter, also nicht den Weg hinunter bzw. hinaus in die Wiesen. Nach etwa einem halben Kilometer sehen Sie dann beim Blick durch die Bäume, rechts unten im Tal die Obere Grümpelmühle. Besonders auffallend sind ihre roten Scheuenwände mit weißen Fensterrändern. Sie wirken fast ein bisschen norwegisch.

Rückweg zur unteren GrümpelmühleNach einem Stückchen weiter führt der breite Schotterweg noch einmal leicht bergab und dann aus dem Wald hinaus. Oben im Tal sehen Sie noch einmal die Obere Grümpelmühle und weiter unten - also vor sich - sehen Sie bereits die Untere Grümpelmühle. Jetzt geht es nur noch über zwei Brücken hinweg und nach der zweiten, größeren ist der Weg auch wieder geteert. Von hier aus ist es nur noch ein Katzensprung zum Start- und Zielpunkt dieser Tour, den Sie bereits wieder im Blickfeld haben.

Die Länge des hier beschriebenen Weges beträgt 7,5 Kilometer. Wichtig sind bei dieser Tour Schuhe mit sehr gutem Profil. Die von HINTERINDIEN.DE beschriebene Tour wird etwa 2 1/2 Stunden dauern.

Der HINTERINDIEN.DE-Service: Drucken Sie die Ausdruck-Version dieses Monatsthemas als Wanderführer aus.

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